Am 1. Mai fand auf dem Trammplatz in der Landeshauptstadt Hannover die alljährliche Kundgebung zum Tag der Arbeit statt. Direkt vor dem Eingangsportal des Neuen Rathauses befand sich am Ende der Stufen der Stand der zur Dachorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gehörenden „Gelben Hand“, welche hier ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzte. . Mit vertreten waren die beiden Jungpolitiker Ali Reza Sakhizada aus Laatzen und Matthias Friedrichs aus Pattensen, welche tatkräftig dafür einsetzten, die Besucher der Kundgebung für die Arbeit ihrer Organisation zu begeistern. Viele bekannte Gesichter schauten auf dem Stand vorbei, zum Beispiel die Generalsekretärin der SPD, Yasmin Fahimi, der Leiter des Büros der Integrationsbeauftragten des Landes Niedersachsen und außerdem der SPD-Stadtverbandsvorsitzende, Alptekin Kirci, sowie der Vorsitzende des Unterbezirks der SPD Region Hannover und der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, zu dem auch Laatzen und Pattensen gehören, Dr. Matthias Miersch.
Die beiden Letzteren sind zudem Fördermitglieder und Unterstützer des Vereins. "Es freut uns, dass das Interesse an unserer Arbeit geweckt werden konnte und wir einen solch regen Zulauf hatten. Es ist schön, dass es so viele Menschen gibt, die sich klar für Toleranz und gegen Ausgrenzung positionieren", so Sakhizada, der in Laatzen der Vorsitzende der Jusos ist. Diese Aussage konnte noch einmal durch vier Neueintritte an diesem Tag unterstrichen werden. Matthias Friedrichs, Ratsherr der Stadt Pattensen und Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Erwachsenenbildung, Kultur und Sport dazu: "Auch kurz vor dem 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges ist es auch weiterhin wichtig, gegen einen fremdenfeindlichen und falschen Zeitgeist anzugehen." Hierbei verwies er auf die vergangenen Demonstrationen gewisser Organisation in einigen deutschen Innenstädten.
