Pattensen

SPD schlägt Grundstück an der Talstraße für Flüchtlingsunterkunft vor

[PATTENSEN]

„Wo kann man Flüchtlinge besser aufnehmen als in der Mitte der Gesellschaft? Egal durch und über welche zumeist schwierigsten Wege unsere neuen Pattenser Mitbewohner auch kommen, sie suchen Schutz und Zuflucht wenn nicht sogar gesellschaftliche Geborgenheit“, schreibt die SPD Pattensen in einer aktuellen Pressemitteilung. . Das Bild von Schutz, Zuflucht und Geborgenheit sei immer verbunden mit einer im Zentrum stehenden Person, Wohneinheit oder auch einer Insel, die von einem schützenden Kreis beziehungsweise Wall umgeben ist. "In der heutigen Situation von massiver Zuwanderung, durch die wir uns alle an der einen oder anderen Stelle überfordert fühlen, kehren wir oftmals diesen Schutz um in eine von Unwissenheit und Angst gefestigte Mauer der Ablehnung", schreiben die Sozialdemokraten.

Die Ablehnung gegenüber fremden Bräuchen, Mentalitäten wie auch Sprachen und die Unsicherheit bei den Bürgern, nicht einschätzen zu können, ob die Flüchtlinge und die Pattenser zueinander finden, würden jedoch den "Nährboden" für Aggressionen und Misstrauen im tägliglichen Umgang miteinander steigern. Um einer solchen Entwicklung entgegenzutreten und um zu zeigen, das die Mitte der Gesellschaft keine Außenseiter produzieren kann, plädiert die SPD-Ratsfraktion Pattensen für die Nutzung der Talstraße als Baugrundstück für ein Mehrfamilienhaus und Wohnort der "Neupattenser".

Desweiteren könne mit dieser Entscheidung eine nicht unwesentliche Entlastung des Haushaltes gewährleistet werden, da kein neues Grundstück für ein solches Bauvorhaben erworben werden müsste. Die Stadt Pattensen und ihre Ortsteile haben bis jetzt bewiesen, dass sie dazu bereit und in der Lage sind Flüchtlinge in ihrer gesellschaftlichen Mitte aufzunehmen.

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