Fußball-Kreispokal: Die Spiele vom Mittwochabend
Vier Mannschaften aus dem LeineBlitz-Sektor kämpften heute um den Einzug ins Achtelfinale des Kreispokalwettbewerbs. . Im Duell der Kreisligisten setzte sich der SC Hemmingen-Westerfeld erwartungsgemäß 6:0 beim FC Rethen durch. Über 90 Minuten war ein Klassenunterschied zu erkennen, der SC Hemmingen-Westerfeld hätte das Ergebnis bei konsequenterer Spielweise noch deutlich höher gestalten können. Dabei hatte Yann-Niklas Pohl in der 8. Minute die Riesenmöglichkeit für die Rethener Führung, doch nachdem er den Gästetorwart schon umkurvt hatte, landete sein Schuss nur knapp neben dem Tor. Die Gäste zogen danach das Tempo merklich an, und die FCer fanden dagegen kein Mittel. Nach einem Eckstoß in der 23. Minute brachte Fabian Wöller den Ball im Rethener Tor zum 1:0 unter. Nur drei Minuten später erhöhte Christian Herzog nach Vorlage von Stefan Alps auf 2:0. In der 32. Minute landete eine Hereingabe von Maximilian Bösche bei Constantin Schäfer, der das 3:0 erzielte. Fünf Minuten später war Bösche mit einem abgefälschten Schuss zum 4:0 erfolgreich. Nach dem Seitenwechsel erzielte Onat Icgül in der 46. Minute das 5:0. Danach hatten die Gäste noch etliche gute Möglichkeiten, es blieb aber nur beim Treffer von Mustafa Akcora in der 66. Minute zum 6:0 nach mustergültiger Vorarbeit von Bösche. "Das war eine ganz klare Angelegenheit. Sicherlich waren noch mehr Tore möglich, aber letztlich zählt nur das Weiterkommen ins Achtelfinale", sagte Hemmingens Trainer Semir Zan nach Spielende. Sein Gegenüber Felix Rose sah es ähnlich: "Der Gegner war heute eine Nummer zu groß für uns. Verletzungsbedingt haben wichtige Spieler gefehlt, zudem fehlt uns momentan einfach das Selbstvertrauen."
FC Rethen: Gehrke, Fedder-Borchard, Horn, Witt, Diekmann, Geese, Pohl, Janssen, Krentz, van Klaveren, Menge.
SC Hemmingen-Westerfeld: Milenchev, Wöller, de Vries, Alps, Kornagel, Akcora, Großmann (70. Macke), Stade, Schäfer, Herzog (38. Icgül), Bösche.
Der 4:1-Erfolg des SV Eintracht Hiddestorf beim VSV Hohenbostel (3. Kreisklasse) war knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt. "Wenn wir zur Halbzeit zurückliegen, dürfen wir uns nicht beschweren. Der Gegner hat das sehr gut gemacht", sagte Eintracht-Trainer Heiko Schöndube nach Spielschluss. Nach der frühen Führung in der 6. Minute durch Zivojin Sejdic glichen die Gastgeber in der 39. Minute aus. Zur Halbzeit nahm Schöndube gleich zwei Wechsel vor und stellte das System um. Die Veränderungen funktionierten, Omed Hassanzada traf in der 66. Minute zur Führung. Als die Gastgeber aufmachten, erzielten erneut Sejdic in der 73. Minute und Malte Saris in der 90. Minute nach Kontern den 4:1-Sieg heraus. "Der Sieg war zwar ein wenig glücklich, aber wir nehmen die nächste Pokalrunde gerne mit. Hoffentlich bekommen wir einen machbaren Gegner zugelost", sagte Schöndube.
SV Eintracht Hiddestorf: Much, Pahlavani, Jäger, Sejdic, O. Hassanzada, I. Barlak (73. Gabor), Dammschneider (46. R. Hassanzada), Ewert, Özdemir, Saris, Dönmez (46. Dönmez).
Mit einer souveränen Vorstellung ist der SV Wilkenburg beim SV Degersen mit dem 6:2-Sieg in das Achtelfinale eingezogen. Auf dem sehr kleinen und holprigen Platz erzielte Maik Zierold das 1:0 in der 20. Minute und das 2:0 in der 28. Minute. Janik Höpner erhöhte in der 35. Minute auf 3:0, zwei Minuten später kamen die Gastgeber auf 3:1 heran. In der zweiten Hälfte sorgte Höpner mit seinen Toren in der 51. und 55. Minute für den 5:1-Zwischenstand, Marouane Sabir erzielte das 6:1 in der 75. Minute. In der Schlussminute erzielte der SV Degersen noch das Tor zum 6:2. "Das war eine souveräne Vorstellung meiner Mannschaft, die die Pflichtaufgabe sehr gut erfüllt hat. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Runde", sagte SVW-Trainer Andreas Fromme nach dem Spiel.
SV Wilkenburg: di Figlia, Schievink, Niespor, Topalli, Weitemeier, Hartje, Steinmann, A. Focke (36. Sabir), Höpner, H. Focke, Zierold (60. Özdemir).














