Laatzen

Ratsgruppe will Jugendliche stärker in politische Prozesse einbinden

[LAATZEN]

Mit einer Anfrage hat sich die Gruppe von SPD, Grüne und Linken im Rat der Stadt Laatzen an den Bürgermeister gewandt. Die Ratsgruppe fragt nach dem aktuellen Stand von Aktivitäten für eine Verstärkung der Jugendbeteiligung an den politischen Prozessen.. Den Hintergrund für die Anfrage bilden Erfahrungen aus den beiden im Jahr 2016 durchgeführten Projekten zur Stärkung der Jugendbeteiligung: "Pimp your Town" und das Projekt "Jugendbeirat", das aus Mitteln von "Demokratie Leben!" finanziert wurde. Die Sprecherin der Ratsgruppe im Kinder- und Jugendhilfeausschuss, Petra Herrmann: "Aus jedem dieser Projekte haben sich kleine Gruppen von Jugendlichen gebildet, die sich weiterhin beteiligen wollen. Beide werden nach uns vorliegenden Informationen nicht von der Jugendpflege begleitet."

Bestrebungen, die Bildung einer einheitlichen Jugendbeteiligung als Ersatz für das Jugendparlament voranzutreiben, waren aus Sicht der Ratsgruppe auch in der letzten Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses nicht erkennbar.

Deshalb hat die Ratsgruppe dem Bürgermeister einen Katalog von detaillierten Fragen vorgelegt:
Mit dem Haushalt 2016 hat der Rat beschlossen, in der Jugendpflege zusätzliche Personalressourcen für die Begleitung von Strukturen der Jugendbeteiligung zu schaffen. Wie ist dieser Beschluss umgesetzt worden?
Wie werden die Gruppen, die sich aus den Projekten 2016 gebildet haben und weiterlaufen, angemessen begleitet und pädagogisch betreut werden.
Wie stellt die Jugendpflege sicher, dass diese Gruppen einen Zugang zu den Gremien, insbesondere zum Kinder- und Jugendhilfeausschuss, haben?
Welche Maßnahmen plant und führt die Jugendpflege zurzeit durch, eine neue, institutionell abgesicherte kommunale Jugendvertretung zu schaffen? Inwieweit sind Jugendliche in diese Maßnahmen beteiligt?
Können die beiden oben genannten Gruppen Ausgangspunkt für die Schaffung der neuen Vertretung sein?

Abschließend fragt Petra Herrmann: "Für wann rechnet die Verwaltung damit, den Satzungsentwurf für diese neue Jugendvertretung den Gremien vorlegen zu können?"

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