Fußball im Land/Bezirk: Die Vorschau auf die Spiele am Wochenende
In der Landesliga ist der 1. FC Sarstedt noch längst vor einem Abstieg in die Bezirksliga nicht gesichert, deshalb soll im Heimspiel gegen den FC Eldagsen gepunktet werden, und zwar dreifach.. Beim Blick auf die Tabelle der Oberliga Niedersachsen wird deutlich: der TSV Pattensen benötigt für den Erhalt der Spielklasse jeden Punkt. Ob ein Erfolgserlebnis Sonntag beim VfL Oldenburg die Heimfahrt angenehmer sein wird, ist fraglich, aber keinesfalls ausgeschlossen. Daran ändert auch die 0:4-Heimniederlage gegen die Oldenburger im 1. Saisondurchgang in Pattensen nichts. Den Gästen aus der Region Hannover könnte zugute kommen, dass der VfL Oldenburg weder etwas mit dem Aufstiegsrennen noch mit dem Abstiegskampf zu tun hat. Unter diesen Vorzeichen könnte die Motivation nicht auf höchsten Niveau sein. "Ich denke, dass jede Mannschaft auf das Spielfeld geht, um zu gewinnen", meint TSV-Trainer Sebastian Franz. Er erwartet eine offensivstarke Oldenburger Mannschaft, die nichts zu verschnken hat. "Für uns geht es um ganz, ganz viel." Personell steht lediglich hinter dem Einsatz von Lando Homik ein Fragezeichen, er ist angeschlagen.
.
Mit dem FC Eldagsen trifft Landesligist 1. FC Sarstedt Sonnabend von 15.30 Uhr an auf einen Abstiegskandidaten. Die FCer aus der Senfstadt haben sechs Punkte Rückstand auf den rettenden 12. Tabellenplatz, stehen damit stark unter Erfolgsdruck. Allerdings werden sich die FCer von der Innerste noch längst nicht in Sicherheit wähnen, sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bringen bei sieben noch ausstehenden Spielen kein Gefühl der Beruhigung. Beim 1. FC Sarstedt werden dem Vernehmen nach Moritz Müller von Blumencron, Filmon Negasi, Gilles-Asri Kwadsoyie und Aiman Honallah fehlen. Beim Spiel des 1. Saisondurchganges in Eldagsen hatten sich die Sarstedter 4:3 durchgesetzt. Sarstedts FC-Trainer Marc Vucinovic weiß um die Tabellenlage der Gäste: "Die müssen gewinnen, ein Punkt wäre zu wenig." Darauf werde sich der 1. FC Sarstedt einrichten.
Im Abstiegskampf der Bezirksliga 4 hat sich die SV Arnum mit einer beeindruckenden Serie nach der Winterpause eine sehr gute Ausgangsposition vor dem Duell mit dem direkten Tabellennachbarn SC Harsum erarbeitet. Mit einem Sieg hätte die SVA den Klassenerhalt so gut wie sicher. Denn: Bei einem Sieg von Konkurrent TSV Bemerode würde der Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Spielen sechs Punkte betragen, und die SVA hätte das deutlich bessere Torverhältnis. „Wir gehen optimistisch in die Partie und werden wahrscheinlich auch einen Beobachter zum Bemerode-Spiel senden, der uns live den Spielstand mitteilt. Taktisch wollen wir wieder etwas mutiger auftreten als in den vergangenen beiden Spielen. Die Mannschaft soll wieder mehr offensiveren Fußball spielen. Insgesamt wird es auch auf die Tagesform ankommen“, sagt SVA-Trainer Christoph Boyn. Personell können die Gastgeber wieder auf Mustafa Cinar, Jonas Richert, Daifallah Mane Awad (alle drei haben ihre Gelbsperren abgesessen) und Björn Graw (Urlaub beendet) setzen.
Nach der vorzeitigen Meisterschaft am vergangenen Sonntag hat der SC Hemmingen-Westerfeld ausgiebig den Aufstieg gefeiert. Nun geht es in den restlichen Spielen darum, die Saison seriös zu Ende zu spielen, zudem möchte der SC noch das eine oder andere kleinere Ziel erreichen. „Wir wollen gegen den SV Newroz Hildesheim am Sonntag gewinnen, denn im Hinspiel haben wir 1:2 verloren. Wir wollen zeigen, dass wir verdient Meister geworden sind. Darüber hinaus wollen wir die 100-Tore-Marke knacken und am Ende die beste Defensive stellen. Es gibt also keinen Grund, nachzulassen“, sagt SC-Co-Trainer Mo Kordian. Personell haben die SCer keine Sorgen.
