Pattensen

SPD setzt sich für Stadtkonferenz ein

[PATTENSEN]

Die SPD-Fraktion hat sich in der Ratssitzung am Donnerstag vergangener Woche für eine breit aufgestellte Stadtkonferenz zur Frage der Gestaltung der Erwachsenenbildung in und für Pattensen eingesetzt.

Nachdem der Rat im Dezember die Kündigung und damit einen Ausstieg aus der Leine-VHS mit Wirkung vom 31. Dezember 2024 beschlossen hat, muss nun zügig eine Klärung herbeigeführt werden, wie es ab 2025 weitergehen soll. Ratsfrau Andrea Eibs-Lüpcke engagiert sich für einen schnellen Start in einen breit aufgestellten und öffentlichen Diskurs: "Wir sehen weiterhin Bedarf für ein gutes und an den Wünschen der Bürgerinnen und Bürgern orientiertes Angebot zur ergänzenden Erwachsenenbildung für Pattensen mit allen Ortsteilen! Mit dem Ausstieg aus dem Vertragskonstrukt um die Leine VHS soll keine Angebotsverschlechterung einhergehen. Vielmehr besteht jetzt die Chance, ein bedarfsgerechtes Neuangebot zu schaffen."

Dazu sollen in einer übergreifenden Stadtkonferenz an einen Tisch gebracht werden:- alle Vereine, Organisationen und Einrichtungen in beziehungsweise für Pattensen, die künftig Beiträge zur Erwachsenenbildung erbringen können,- die Stadtverwaltung- alle Ratsfraktionen- interessierte Menschen aus der Stadtgesellschaft, die zur Frage, welche Bildungsangebote mit welchen Formaten in Pattensen gewünscht werden beziehungsweise angebracht sind, Stellung beziehen können.

Das Format einer Stadtkonferenz hat sich zuletzt mit der Gründung eines Netzwerks für eingetragene Vereine bewährt. Die CDU machte in der Ratssitzung deutlich, dass sie das Anliegen grundsätzlich unterstützt, aber nach der dortigen internen Diskussion eher einen Ratsbeschluss präferiert, der die Verwaltung auffordert, die Organisationen zu einem Austausch einzuladen. Letztlich werden alle Fraktionen dafür eintreten, gute Fortbildungsangebote zu erreichen.

Die SPD-Fraktion trittdafür ein, dass in einer offenen Stadtkonferenz auch interessierte Personen aus der Stadtgesellschaft, Bürgerinnen und Bürger, einbezogen werden, damit nicht über die Menschen gesprochen wird, sondern mit den potenziellen Kunden passende Lösungen entwickelt werden. Andrea Eibs-Lüpcke ergänzt: "Bildungsangebote sollen mit Inhalten, Formaten und örtlichen sowie zeitlichen Gestaltungen den Interessen und den Bedarfen unserer Bürgerinnen und Bürger gerecht werden."

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