Sport

Fußball: Was ist vom SV Germania Grasdorf zu erwarten?

Hohe Erwartungshaltung beim Kreisligisten von der Ohestraße

[LAATZEN]

So viel Rummel um den Kreisligisten SV Germania Grasdorf ist schon lange nicht mehr gemacht worden wie zur Zeit. Vielleicht vor mehr als zehn Jahren, als die Kicker aus dem Sportpark an der Ohestraße noch in der Landesliga um Punkte am Ball waren, und einmal beinahe in die damalige Niedersachsenliga-West aufgestiegen wären. Oder als die Brüder Niklas und Dennis Weiland sowie Christof Babatz aus der Grasdorfer Jugend heraus den Sprung in den bezahlten Fußball schafften, davor in Jugend-Nationalmannschaften berufen wurden. Profi wurde auch der gebürtige Germane Dennis Wolf, er war in der 3. Bundesliga am Ball. In diesem Tagen machen die Germanen wieder Schlagzeilen, in erster Linie deshalb, weil sich wie berichtet,  der ehemalige Nationalspieler Marcel Halstenberg dem SV Germania Grasdorf, seinem Stammverein, wieder angeschlossen hat. Er will  seine stolze Karriere beenden, wo sie einmal ganz klein begonnen hat. Am heutigen Sonntag wird er von 15 Uhr an im 1. Saisonspiel gegen den SV Weetzen seinen Einstand geben – und nach den 90 Spielminuten die drei Punkte auf dem Konto der Germania wissen wollen.

Mit dem SV Weetzen kommt ein Gast in den Sportpark an  der Ohestraße, der nicht zum Kreis der Titelanwärter zählt, da werden andere genannt wie Bezirksliga-Absteiger TSV Pattensen II, der SC Hemmingen-Westerfeld II, Vizemeister der vergangene Saison, und jetzt auch die Germania. Neben Marcel Halstenberg hat der neue Trainer Rene Türk fünf Kicker aus den A-Junioren der Spielzeit 2025/2024 in den Kader der Kreisliga-Mannschaft berufen: Tim Eckardt, Henri Türk, Pelle Scheffen, Jan Lange und Patrick Hinz. Türks Aufgebot umfasst 29 Spieler, es bleibt abzuwarten, wer sich durchsetzen kann und wer nicht. Rene Türk hat das Saisonziel eindeutig deklariert: „Wir wollen in der Tabelle ganz oben mitspielen und aufsteigen.“

Das erste Heimspiel heute Nachmittag gegen den SV Weetzen wird sicher kein Maßstab sein, aber der Verein erwartet einen großen Zuschauerandrang, öffnet dafür eine zweite Kasse und stellt den benachbarten Grandplatz für parkende Autos bereit. Der augenblickliche Rummel um die Germania zeigt Folgen.

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