Fritz Willig: „Diese bittere Niederlage kam zur rechten Zeit“
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Der Laatzener Fritz Willig war von 1991 bis 1993 Präsident von Hannover 96, in diese Zeit fällt der Gewinn des DFB-Pokalwettbewerbs mit dem Finalsieg im Berliner Olympiastadion gegen Borussia Mönchengladbach. Nach wie vor beschäftigt er sich mit Hannover 96.
Herr Willig, was halten Sie von der 0:3-Heimniederlage von Hannover 96 Sonntag gegen Hertha BSC?
Fritz Willig: Diese Niederlage kam zur rechten Zeit, sie hat gezeigt, dass Hannover 96 noch nicht so weit ist, wie wir uns das wünschen. Die Mannschaft hat gut gespielt, aber nicht energisch genug vollstreckt. Hannover 96 hat offensichtlich unterschätzt, das gegnerische Mannschaften bei Spielen gegen den Tabellenführer besonders motiviert sind. Der eingeschlagene Weg von Hannover 96 ist aber gut, es muss nur weiter hart und beständig gearbeitet werden, um an der Spitze der zweiten Bundesliga zu bestehen.
Können Sie etwas über den Gesundheitszustand von Ihrem Freund Martin Kind, Geschäftsführer der vereinseigenen Hannover 96 Management GmbH, sagen?
Fritz Willig: Martin Kind hat offensichtlich ernste gesundheitliche Probleme. Er hat Hannover 96 in Notzeiten als Kapitalgeber zum Überleben verholfen. Zu dem hat er am Ist-Zustand der heutigen Mannschaft wesentlichen Anteil. Ich hoffe, dass Martin Kind bald wieder gesund wird. Dabei können ihm gute Spiele der Mannschaft und damit auch am nächsten Spieltag ein Sieg bei Dynamo Dresden psychisch helfen. Ich wünsche ihm, dass er bald wieder Spiele seiner Mannschaft besuchen kann.
Herr Willig, vielen Dank für dieses Gespräch. Auch der Leineblitz wünscht Martin Kind baldige Genesung.
