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Fußball: Die Nachholspiele in dieser Woche

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Die lange Auswärtsfahrt zum SC Rinteln hat sich am Dienstagabend für den TSV Pattensen gelohnt. Mit dem 4:0 (0:0)-Sieg eroberte sich der TSV die Tabellenführung in der Bezirksliga zurück. In der ersten Hälfte taten sich die Gäste noch schwer, zwei Mal verhinderte Torhüter Oscar Trüller einen Rückstand. Erst im zweiten Durchgang war der TSV dann überlegen und kam zu seinen Toren. Zunächst traf Joel Wauker in der 52. Minute aus 20 Metern zum 1:0. Darius Marotzke traf – per Weitschuss aus etwa 30 Metern – zum 2:0 in der 59. Minute. Gleich bei seinem Debüt in der Herrenmannschaft traf der U19-Spieler Christian Yeboah kurz nach seiner Einwechslung zum 3:0 (81.). Den Schlusspunkt setzte Jonas Jürgens in der 90. Minute zum 4:0-Endstand. „Der Sieg ist schon verdient, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen. Vor alle in der zweiten Hälfte waren wir bestimmender und klarer in unseren Aktionen“, sagte Björn Weihmann.

TSV Pattensen: O. Trüller, Hülsmann, Marotzke, Heuermann, Wegener (75. Yeboah), Wöbbecke, Wagner (88. Jürgens), Hertel (88. Loeper), Jemelin, Wauker, Von der Ah.

Spiele beim SV Degersen sind seit Jahrzehnten eine besondere Angelegenheit. Der kleine Platz und die teilweise extremen Windverhältnisse machen ein normales Fußballspiel kaum möglich. Das erfuhr die SpVg. Laatzen gestern Abend im Kreisliga-Nachholspiel beim SV Degersen am eigenen Leib. Nicht verwunderlich: Beim 3:3 fielen alle sechs Tore nach Standardsituationen. Das 1:0 für die SpVg. erzielte Tobias Fischer in der 16. Minute. Nach dem 1:1-Ausgleich in der 35. Minute sorgte Leander Lehmann in der 42. Minute für die erneute Laatzener Führung. Im zweiten Durchgang drehten die Gastgeber nach Toren in der 60. und 70. Minute das Ergebnis auf 2:3. Kurz nach dem 2:3 verschoss Piet Seemann den an Benjamin Schliep verursachten Elfmeter. Doch letztlich reichte es noch zum Ausgleich: Benjamin Prosenbauer traf per direktem Freistoß zum 3:3 in der 80. Minute. „Es war das erwartet schwierige Spiel, es ging hin und her und der Ball war gefühlt eigentlich permanent in der Luft. Auf dem Platz ist Fußballspielen nicht wirklich möglich. Am Ene müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein“, sagte Trainer René Jopek nach dem Spiel.

SpVg. Laatzen: Bandelow, Kahl, Lehmann (73. Schröder), Fischer (84. Engelking), Sa. Sawatzki, Rost, Ussatschij, Prosenbauer, D’onofrio (79. Hoppe), Seemann (75. Meister), Stolarski (63. Schliep).

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