Sport

Fußball im Bezirk: Die Spiele vom heutigen Sonntag

Landesligist SC Hemmingen-Westerfeld holt sich Herbstmeisterschaft

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Der 3:0 (2:0)-Heimsieg über den TSV Mühlenfeld hat heute dem Landesligisten SC Hemmingen-Westerfeld den Gewinn der Herbstmeisterschaft eingebracht. Es war vom ersten Pfiff des Schiedsrichters an eine einseitige Angelegenheit, die SCer dominierten das Spiel, und lagen zur Pause auch hochverdient durch die Tore von Yannick Kranz (24.) durch den an Tim Meier verursachten Strafstoß von Kaan Akif Köse (43.) vorn, das 3:0 (61.) geht auf das Konto von Niclas Tanner. Mo Kordian aus dem Trainerstab der SCer, gab sich hochzufrieden mit der Leistung der Mannschaft. „Wir waren über die gesamten 90 Minuten überlegen, haben in der Defensive nichts zugelassen, hätten vielleicht noch ein Tor mehr machen können.“ Die SCer haben in der Tabelle nach dem 15. Spieltag fünf Punkte Vorsprung gegenüber Verfolger SV Ramlingen/Ehlershausen.

SC Hemmingen-Westerfeld: Ndiaye, Rosnowski (67. Bentlage), Warnecke (81. Mensah), Udovicic (76. Jeske), Scharenberg, Biehl, Meier, Kranz, Druzhynin (71. Yildizadomymaz), Tanner, Köse (61. Gerlach).

Im 16. Pflichtspiel hat es den TSV Pattensen: Das 1:3 im Bezirksliga-Auswärtsspiel heute beim MTV Rehren A/R war die erste Niederlage der laufenden Saison. Und dazu noch eine völlig verdiente, wie Trainer Björn Weihmann nach dem Spiel sagte. Die TSVer kamen gegen einen robusten Gegner überhaupt nicht ins Spiel. Folgerichtig führte der MTV Rehren A/R durch Tore in der 45. und 60. Minute zwischenzeitlich 2:0. Nach der 70. Minute fingen die Gäste dann endlich an, Fußball zu spielen. Jonas Jürgens gelang in der 81. Minute der Anschlusstreffer. Doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt, mit dem 3:1 in der 90. Minute war die Partie entschieden. „Ich bin richtig sauer und enttäuscht. Es reicht einfach nicht, 18 Minuten guten Fußball zu spielen. Diese Niederlage tut unfassbar weh, weil sie komplett unnötig war“, sagte Weihmann sichtlich angefressen.

TSV Pattensen: O. Trüller, Hülsmann, Marotzke, Heuermann (72. Yeboah), Wegener (73. Bartels), Wöbbecke, Wagner, Hertel (72. Scholz), Jemelin, Wauker, Von der Ah (64. Jürgens).

Zwei Tore in der Nachspielzeit, drei Platzverweise für eine Mannschaft und vier Spielerwechsel in der Halbzeitpause: die Partie der SV Arnum beim SV Gehrden hatte gleich in mehrerer Hinsicht etwas zu bieten, dass die Beteiligten nicht so schnell vergessen dürften. Beim abstiegsgefährdeten SV Gehrden spielte die SV Arnum eine ganz schwache erste Halbzeit, das 0:1 aus der 7. Minute war mehr als verdient. SVA-Trainer Maxi Abels reagierte, und wechselte in der Halbzeit gleich vierfach. Der gewünschte Effekt blieb jedoch zunächst aus, die Gastgeber erhöhten in der 49. Minute auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer durch Maximilian Boser folgte drei Minuten mit dem 3:1 die nächste kalte Dusche für die Gäste. Letztlich sorgten die Gehrdener selbst dafür, dass es am Ende keinen Sieger gab. Zuerst flog ein Gehrdener in der 72. Minute mit der gelb-roten Karte vom Platz, sieben Minuten folgte ein weiterer Spieler mit der roten Karte. Durch die Überzahl gelang Maximilin Boser in der zweiten Minute der Nachspielzeit das 3:3. Eine Minute später folgte der dritte Platzverweis für die Platzherren, dieses Mal erneut eine gelb-rote Karte. So schaffte Joscha Angelovski in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch das 3:3. „Ohne die Platzverweise verlieren wir das Spiel heute. So ist es nun ein Punkt für die Moral, wir haben bis zur letzten Sekunde alles versucht. Und wenn das Spiel noch eine Minute länger gedauert hätte, dann hätten wir wahrscheinlich sogar noch gewonnen“, sagte Maxi Abels nach dem Schlusspfiff.

SV Arnum: Zovko, Littelmann (46. Kallinich), Schnell (79. Jo. Angelovski), Schneider (46. Ja. Angelovski), Boßdorf, Pietrucha, Boser, Agyemang (46. Riebesam), Corona-Navarro, Hajo (46. Smak), Kiddell.

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