Foto:Reinhard Kroll
Der Tabellenzweite SC Hemmingen-Westerteld II hat die Erfolgsserie des Koldinger SV, sechs Siege aus den vergangenen sechs Spielen, heute beendet, schickte den Gast mit der 2:3 (2:1)-Niederlage auf die kurze Heimfahrt. Dabei waren die KSVer zweimal durch Ben Stendel (4.) und Nico Bauer (45.) in Führung gegangen. Der SCer Fabian Pagel traf zum 1:1 (40.), Leon Brauer glich zum 2:2 (64.) aus und Deniz Berk macht den Sieg der Gastgeber in der 82. Spielminute perfekt. Dumm gelaufen für Fabian Klein: Er sah eien Minute vor dem Spielemde Gelb/Rot. „Wir haben aufgrund der zweiten Halbzeit dieses Sechs-Punkte-Spiel verdient gewonnen.“ Zu diesem Fazit kommt Benny Weisschuh, Trainer des SC Hemmingen-Westerfeld II, nach dem Sieg über den Koldinger SV. Aber er räumt ein: „Wir haben uns die drei Punkte erkämpft.“ Aus Sicht von Gäste-Co-Trainer Asad ali war die Niederlage maximal bitter und unverdient: „Ein Remis wäre definitiv gerecht gewesen. In der ersten Hälfte haben wir den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Ab der 60. Minute ist uns dann leider etwas die Kraft ausgegangen. Wir haben alles gegeben und können uns keinen Vorwurf machen. Umso bitterer, dass wir am Ende mit leeren Händen da stehen.“
Hemmingen-Westerfeld II: Melching, Kraune, Stade, Pagel (81. Löwer), Bruns, Mertens (59. Klein), T. Brauer, Brandes (59. Stiller), Brinschwitz (66. Berk), L. Brauer, Brockmann.
Koldinger SV: Gonschior, Pischel, Stüber, Bauer (76. Ha. Madani), Stendel, Weber (86. Garbe), Lucic, Petrovic (63. Rataj), Brünger, Schröder, Bobrzik.
Aufgrund einer ganz starken zweiten Halbzeit hat der TSV Pattensen II sein Heimspiel gegen den SV Weetzen 5:0 (0:0) gewonnen. Alle fünf Treffer fielen im zweiten Durchgang. Dabei waren die Gastgeber auch schon in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, doch im letzten Drittel fehlte die Präzision und Zielstrebigkeit. Die wurde dann in der zweiten Hälfte deutlich besser. Felix Maetje (61.), Nico Westphsl (69.), Emil Öztürk (80.), Melvin Görgen (88.) und Veit Lepper (90.) schossen die Tore für den Sieger. „Auf dem Platz muss man erst einmal so gut kombinieren, wie wir es in der zweiten Hälfte getan haben. Kompliment an die Mannschaft, die es in der zweiten hälfte richtig gut gemacht hat. Deshalb sind die drei Punkte auch hochverdient“, sagte TSV-Trainer Christof Rosenbaum.
TSV Pattensen II: Hülsmann, Maetje (70. Meyer), Türk (46. Büchner), Görgen, Grupe, Geisel (85. Peschel), Bartels, Al Muhammad, Öztürk (70. Kropp), Westphal (85. Lepper), Prodzinkyi.
2:0 (1:0) gegen die SpVg. Hüpede/Oerie gewonnen: Der BSV Gleidingen hat seine Negativserie von fünf Niederlagen am Stück beendet. Trainer Ronny Herzog fasst die 90 Spielminuten auf der Gleidinger Sudwiese kurz zusammen: „Das war eine gute Antwort unserer Mannschaft in Hinblick auf das weniger gute Spiel vor einer Woche. Sie hat heute gut bis zum Schlusspfiff gekämpft und auch verdient gewonnen.“ Das 1:0 (39.) geht auf das Konto von Adel Amin Qasim, den zweiten Treffer legte Kirill Weber in der 81. Spielminute nach. Willi Bergmann, Trainer beim Verlierer, hat eine sehr schlechte erste Halbzeit seiner Mannschaft gesehen und eine zweite Halbzeit ein Spiel auf ein Tor, auf das der BSVer. „Aber wenn wir kein Tor schießen und der Gegner zwei, dann ist unsere Niederlage auch letztlich verdient. Leider hat Philipp Eicke eine Großchance auf dem Fuß, aber nicht zum 1:1 genutzt.“
BSV Gleidingen: Mazarin., Bastian, Qasim (79. Hinz), Igunma, E. Herzog, Nutile, Suke, Barszcz, Ameen (57. Tschmych), K. Weber (85. Heydari), Wildner.
SpVg. Hüpede/Oerie: Hofmann, Weigel, Kupsch, L. Brügmann, Cortnumme, Heppe (65. Dohnke), Witt, Hilliger (65. Cammert), Eicke, M. Brügmann, Müller (65. Meyer).
Was für eine Schlussphase: Beim 3:2-Sieg der SpVg. Laatzen gegen den Mühlenberger SV kassierten die Gastgeber in der ersten Minute der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich. Doch die Laatzener gaben nicht auf und kamen durch Piet Seemann in der siebten Minute der Nachspielzeit noch zum 3:2-Siegtreffer. Vorher waren die Platzherren durch die Tore von Milosz Stolarski (32.) und Gerrit Hoppe (64.) 2:0 in Führung gegangen. Nach dem 2:1 in der 71. Minute drückten die Gäste auf den Ausgleich, der dann in der Nachspielzeit gelang. Doch Piet Seemann hatte noch eine Antwort parat und traf nach perfekter Vorarbeit von Sandro Sawatzki zum 3:2. „Heute hatten wir mal das Glück auf unserer Seite. So ehrlich muss man sein. Ein Unentschieden wäre bei dem Spielverlauf das gerechtere Ergebnis gewesen“, sagte Cihan Sanli, der Trainer René Jopek heute an der Seitenlinie vertrat.
SpVg. Laatzen: Bandelow, Engelking, Kahl, Asensio-Hoyos (53. Mock), Schliep (84. Mäurer), Hoppe (65. Sa. Sawatzki), Meister (76. Prosenbauer), Jende, Seemann, Stolarski (78. Schröder), Kiefer.




















