Foto:Reinhard Kroll
Mit dem 4:0 (1:0)-Heimsieg auf dem heimischen Kunstrasenplatz über das Tabellenschlusslicht VfR Germania Ochtersum hat Landesliga-Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld seinen Vorsprung auf die unmittelbaren punktgleichen Verfolger 1. FC Wunstorf und SV Ramlingen/Ehlershausen auf elf Punkte vergrößert, allerdings stehen für diese beiden Teams noch Nachholspiele an – die aber erst einmal gewonnen werden wollen. In den ersten 45 Spielminuten taten sich die SCer in Sachen Tore noch schwer, lediglich Kaan Akif Köse traf zum 1:0 (35.). Im zweiten Durchgang ging es Schlag auf Schlag: Niclas Tanner trug sich innerhalb von nur zwei Minuten zweimal in die Torschützenliste ein (46. und 47.), den Schlusspunkt setzte Luca Joel Warnecke zum 4:0 nach 53 Spielminuten. Bis zum Schlusspfiff sollte sich in Bezug auf Tore hüben wie drüben nichts mehr tun. „Es war schwierig, auf dem zum Teil rutschigen Platz zu spielen“, sagt Mo Kordian aus dem Trainerstab der SCer. Und der Gegner habe sehr gut verteidigt, hoch gepresst und nicht viel zugelassen. „Die gehören nicht ans Tabellenende“, meinte Mo Kordian. Die Partie sei gleich nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten entschieden worden. „Wir haben nach der Pause das Systrem umgestellt, das zeigte Wirkung.“ Besonderes Ereigniss: In der 30. Spielminute brachte Christopher Schultz den an Niclas Tanner verursachten Strafstoß nicht im Tor der Gäste unter.
SC Hemmingen-Westerfeld: Tölke, Grage (75. Kurupko), Warnecke (64. Yildizdoymaz), Scharenberg, Schultz, Bentlage, Biehl, Meier (57. Smak), Herhaus, Tanner (57. Jeske), Köse.
7:0 (3:0) gegen die SpVg. Hüpede/Oerie gewonnen: Der SC Hemmingen-Westerfeld II hat wieder die Tabellenführung der Kreisliga-Staffel 3 vom SV Germania Grasdorf übernommen, allerdings nicht zuletzt deshalb, weil das für heute geplante Spiel der Germania beim SV Weetzen ausgefallen ist. „Das war heute eine eine sehr gute Leistung von uns“, bilanziert SC-Trainer Benny Weisschuh. „Wir haben über die neunzig Minuten unser Spiel durchgezogen, das war Klasse.“ SpVg-Trainer Willi Bergmann räumte eine verdiente Niederlage ein, die aber aus seiner Sicht um zwei Tore zu hoch ausgefallen sei. Allerdings haderte er mit dem Schiedsrichtergespann um Anton Zimmer: „Beim ersten Tor hat der Linienrichter Abseits angezeigt, aber der Schiedsrichter ließ weiterspielen, das war für uns irritierend, und dem zweiten Tor war für mich eine klare Abseitsposition vorausgegangen.“ Auch den Zustand des Spielfeldes bezeichnet Bergmann als grenzwertig: Für Bergmann war der Platz später, als die Sonne weg war, nicht mehr wirklich spielfähig. „Das hat aber nichts mit unserer Niederlage zu tun.“ Den Torreigen hatte Laurin Kraune (14.) eröffnet, danach trafen Deniz Berk (18.) und erneut Laurin Kraune (29.) zum 3:0-Pausenstand. Luis Mertens (65.), Lennart Brinschwitz (67.), Leo Brauer (84.) und Vincent Brockmann (88.) brachten den Ball noch im Tor der Gäste unter.
SC Hemmingen-Westerfeld II.: Melching, Kraune, Stade, Toader (75. Brockmann), Pagel (60. Mertens), Berk (60. Belokobylskiy), Bruns, T. Brauer, Brandes (60. Pisani), Brinschwitz, L. Brauer (85. Löwer).
SpVg. Hüpede/Oerie: Aust, Weigel, Hargens, Kupsch, Kimpioka, L. Brügmann, Bergmann (70. Heppe), Witt (70. Dohnke), Müller (60. Roller), M. Brügmann (60. Cammert), Hilliger (60.Meyer).























