Sarstedt

Karin Heimann bleibt weitere fünf Jahre Schiedsfrau

[SARSTEDT]

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen Streit, vor allem unter Nachbarn, eskalieren lassen. Ein Weg der Schlichtung ist dabei eine Möglichkeit, Schiedspersonen anzurufen. In Sarstedt nehmen dieses Ehrenamt Andreas Leciejewski-Leder und Karin Heimann wahr.  Andreas Leciejewski-Leder ist seit 2019 im Amt, vor einem Jahr wurden erneut für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Karin Heimann tritt  jetzt ihre fünfte Amtszeit an, am heutigen Mittwoch, 21. Januar,  ist sie im Rathaus von Heike Brennecke, Bürgemweisterin der Stadt Sarstedt, dazu beglückwünscht worden, selbstredend gehörte dazu auch ein Blumenstrauß. Das Amtsgericht Hildesheim hat Karin Heimann am 12. Dezember 2025 bestätigt.

Während Andreas Leciejewski-Leder für den Schiedsamtsbezirk II, der umfasst die Kernstadt Sarstedt westlich der Innerste und die Ortsteile Giften, Heisede und Schliekum, Karin Heimann für die Kernstadt Sarstedt östlich der Innerste und die Ortsteile Gödringen, Hotteln und Ruthe. 

Wie Karin Heimann berichtete, werde sie jährlich etwa vier bis fünf Mal angerufen, um eine Schlichtung herbeizuführen. „In den früheren Jahren waren es aber mehr“, sagte sie heute. Meistens seien es Nachbarschaftstreitigkeiten. Bevor eine Partei vor Gericht ziehen kann, muss sie eine Schiedsperson heran ziehen, das schreibt der Gesetzgeber. Schiedspersonen können zwar nicht entscheiden, aber Vorschläge unterbreiten, und damit versuchen, eine Einigung außergerichtlich herbeizuführen. „Oft fehlt die Fähigkeit, sich bei einem Streit gütlich zu einigen, dann sind wir Schiedspersonen gefragt“, sagt Karin Heimann

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