Pattensen

Neujahrsempfang von Matthias Friedrichs: Voller Erfolg im vollen Saal

[PATTENSEN]

Das neue Jahr begann glatt, windig und schneereich. Dennoch hielt das stramme Winterwetter, welches Pattensen heimgesucht hatte, die Gäste aus Gesellschaft, Ehrenamt und Wirtschaft des Neujahrsempfangs des Bürgermeisterkandidaten Matthias Friedrichs nicht davon ab, zahlreich in das Hotel zur Linde zu strömen.

Nachdem jede und jeder einen Platz im vollbesetzten großen Saal gefunden hatte, eröffnete Friedrichs die Veranstaltung mit einem Ausblick auf das kommende Jahr, wobei er auch nicht die gemeinsamen Leistungen zur Bewältigung der vergangenen Herausforderungen in den zurückliegenden Monaten und Jahren außeracht ließ. Er eröffnete seine Rede mit einem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizecker und betonte damit, dass Zukunft viel besser vorauszusagen sei, wenn man sie selbst gestalten würde.

„Ich möchte ein Rathaus in Pattensen haben, bei dem die Mitarbeitenden morgens aufstehen und sich auf den Arbeitstag freuen. In das Bürgerinnen und Bürger kommen, mit der Gewissheit, dass ihnen geholfen wird, schnell und flexibel“, so Friedrichs. Er betonte dabei, wie wichtig moderne Strukturen seien, diese aber auch nur möglich wären, wenn man Hand in Hand als Gemeinschaft zusammenarbeiten würde. Diese Gemeinschaft bezog er jedoch nicht nur auf eine Arbeit im Rathaus auf Augenhöhe, sondern auch auf die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Bürgerinnen und Bürger, sowie auf das Ehrenamt in unserer Stadt. Dabei ginge es nicht nur um das einfache Zuhören, sondern um das klare Handeln. Herausforderungen wären dazu da, bewältigt zu werden.

Ein Handeln, das in den zahlreichen ehrenamtlichen Institutionen tagtäglich vorgelebt wird. Und genau unter dieser Überschrift begann auch der Gastredner Dr. Bala S. Ramani seine Ansprache. Er betonte, wie wichtig es sei, das Ehrenamt zu fördern und zu unterstützen. „Ohne das Ehrenamt funktioniert unsere Gesellschaft nicht. Nur gemeinsam können wir unsere Städte und Gemeinden zu lebenswerten Orten machen.“, so Ramani, der dabei das weit überdurchschnittliche Engagement in Pattensen besonders hervorhob. Er bekleidet zusammen mit Kerstin Klebe-Politze das Amt des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Rat der Landeshauptstadt Hannover.

Ramani und Friedrichs waren sich darüber einig, dass eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Pattensen und der Landeshauptstadt unverzichtbar sei. So war doch die Rede Ramanis ein deutliches Zeichen hierfür, handelte es sich doch um einen Gegenbesuch, nachdem einige Zeit zuvor die SPD-Fraktion der Landeshauptstadt Hannover in Pattensen ihre Klausurtagung abgehalten hatte und hier Matthias Friedrichs zuvor eine Begrüßungsrede hatte halten dürfen.

Im Anschluss verlas Lasse Ahrens, der Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende der SPD Pattensen mit starken Worten ein gemeinsames Grußwort von Heidi Merk und Herbert Schmalstieg, die leider selbst nicht vor Ort sein konnten.

Mit sehr persönlichen Worten richteten sich dabei Merk und Schmalstieg an Friedrichs, wobei sie dabei betonten, dass sie ihn schon sein ganzes Leben lang kennen und ihn bei seinem Vorhaben, der nächste Bürgermeister der Stadt Pattensen zu werden, deutlich unterstützen würden.

„Es sind deine Eigenschaften, die dich auszeichnen. Liebenswürdigkeit, eine sozialdemokratische klare Grundhaltung, ehrliche Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit, Lebens- und umfassende berufliche Erfahrung, ein offenes Wesen für alle Menschen, Geduld und Toleranz auch mit Andersdenkenden, Achtung und Respekt vor der Lebensleistung unserer Bürgerinnen und Bürger und die wichtige und notwendige Verwaltungserfahrung für die Gemeinde. Genau das ist es, was wir in allen Gemeinden brauchen und deshalb sind wir überzeugt, dass du, lieber Matthias, der RICHTIGE dafür bist“, so Heidi Merk und Herbert Schmalstieg. Den Abschluss bildete Brian Baatzsch, Mitglied des Landtages, der Regionsversammlung und wie er betonte, ein alter und enger Freund von Matthias Friedrichs.

Er betonte noch einmal, wie wichtig interkommunale Zusammenarbeit sei. „Nur gemeinsam können wir als Städte und Gemeinden für die Zukunft etwas bewegen. Doch bei Matthias bin ich mir da nicht bange. Wir blicken gemeinsam über den Tellerrand und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Egal ob in Springe oder in Pattensen“, so Baatzsch, der von der SPD in Springe als Kandidat für das Bürgermeisteramt in der Pattenser Nachbarkommune aufgestellt worden ist und sich dort für den Einzug in das Rathaus bewirbt.

Nach den Reden und Grußworten ging es nun zum gemütlichen Teil über. Familie Spahiu hatte neben einer wärmenden Suppe allerlei Schnittchen vorbereitet gehabt, die nun auf die Gäste warteten. So konnte man bei einem gemeinsamen Mittagessen in einen erfrischenden Austausch gehen.

Eine Überraschung wartete jedoch noch zum Schluss. Die Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, Eva Bender, hatte es sich nicht nehmen lassen und war trotz des ungünstigen Wetters und ihres vollen Terminplans extra nach Pattensen gereist, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können. Sie machte noch einmal deutlich, wie bedeutend eine vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Region sei. „Ich freue mich schon sehr auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Matthias und der SPD vor Ort“, so Bender.

„Eine schöne und gelungene Veranstaltung. Ein toller Auftakt für das Jahr 2026. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Stadtgesellschaft so zahlreich zum Neujahrsempfang gekommen sind.“, betonte Lasse Ahrens zum Abschluss. Nach einigen Stunden löste sich langsam die Versammlung auf, allerdings mit der Gewissheit, dass ein solcher Empfang im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden muss.

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