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Fußball im Bezirk: Die Vorschau auf die Spiele am Sonntag

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Das ist eine gute Nachricht für den Landesliga-Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld: Der unmittelbare Verfolger SV Ramlingen/Ehlershausen ist Mittwoch im Nachholspiel über das 2:2 gegen den SV Arminia Hannover nicht hinausgekommen, kann damit aus eigener Kraft die Hemminger in der Tabelle nicht mehr einholen. Sonntag bekommen die SCer die Möglichkeit, mit einem Sieg beim abstiegsbedrohen SV Bruchhausen-Vilsen den Vorsprung zu sichern. Aber Vorsicht ist geboten: Der Landesliga-Neuling aus dem Landkreis Diepholz setzte sich zuletzt 1:0 beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide durch – ein Indiz dafür, dass er sich im Bemühen um die weitere Spielklassenzugehörigeit noch nicht aufgegeben hat. Dass der SV Bruchhausen-Vilsen bis jetzt schon 69 Gegentore kassiert hat, so viel wie keinen andere Mannschaft der Liga, ist auch kein Garant dafür, dass er weitere Gegentore gegen den Gast aus Hemmingen einstecken muss. „Wir fahren zuversichtlich nach Brauchhausen-Vilsen, wissen aber, dass es dort schwer wird, werden den Gegner nicht unterschätzen. Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen können, sollten uns ein Sieg gelingen“, sagt Mo Kordian aus dem Trainerstab der SCer.

Eine knifflige Aufgabe wartet am Sonntag auf den TSV Pattensen in der Bezirksliga, wenn im Auswärtsspiel zum TV Jahn Leveste geht. Die Gastgeber haben jüngst den TSV-Aufstiegskonkurrenten SV Ihme-Roloven geschlagen und werden dementsprechend selbstbewusst auftreten. Das weiß auch TSV-Trainer Björn Weihmann: Ein unangenehmer Gegner, der seine Stärken hat. Gerade auf heimischer Anlage sind sie schwer zu schlagen. Doch wir fahren dorthin, um drei Punkte zu holen. Die Jungs sind heiß, die Stimmung ist gut. Wir wollen unbedingt gewinnen.“ Personell haben die TSVer keinerlei Sorgen. Es gibt sogar einen Neuzugang zu vermelden: Vom SV Newroz Hildesheim ist Sebastian Emmert zum TSV Pattensen gewechselt.

Das sollte eine klare Angelegenheit werden: die SV Arnum fährt am Sonntag zum Bezirksliga-Schlusslicht Türkspor Wunstorf und alles andere als ein Arnumer Sieg wäre schon eine Sensation. Die Gastgeber mussten in dieser Saison schon 70 Gegentore in 17 Spielen schlucken. Zum Vergleich: die Arnumer Defensive musste erste 21 Gegentore in 17 Spielen hinnehmen. Die Fronten sind also geklärt. Bis auf Raul Corona-Navarro, Yann-Niklas Pohl und Jakob Angelovski sind alle Spieler einsatzbereit. „Wir haben in den vergangenen Jahren auch schon mal gegen den Tabellenletzten verloren. Von daher ist am Sonntag jeder Spieler gefordert, diesen Gegner zu dominieren“, sagt SVA-Trainer Maxi Abels.

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