Sport

Fußball: Die Vorschau auf die Spiele am heutigen Donnerstag

SC Hemmingen-Westerfeld II und SV Germania Grasdorf fahren als Favoriten zu ihren Gegnern

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Das sollte den SC Hemmingen-Westerfeld II, Tabellenführer der Kreisliga-Staffel 3, vor keine großen Probleme stellen, er hat beim Mühlenberger SV anzutreten, nimmt dabei eindeutig die Rolle des Favoriten ein. Die Mühlenberger sind Sonntag beim SV Germania Grasdorf nicht angetreten, scheinen über arge Personalsorgen zu leiden. Für die Gäste ist der Grandplatz in Mühlenberg, der Rasenplatz verfügt nicht über Flutlicht, ein ungewohntes Terrain. „Darauf haben wir uns einzustellen“, sagt ´SC-Trainer Benny Weisschuh. „Grandplätze kommen aber in der Regel technisch guten Mannschaften zu gute. Wir nehmende Favoritenrolle auch, streben die drei Punkte an, können uns bei der Tabellenlage keinen Patzer erlauben.“ Personell werden die Hemminger gut aufgestelt zum Mühlenberger SV fahren.

Zu Gast bei der TuS Wettbergen ist der SV Germania Grasdorf, der erste Verfolger des Staffelprimus aus Hemmingen. Auch für die Germania gilt: Sie fährt als Favorit nach Wettbergen. Fehlen wird Patrick Schmidt,er ist verletzt (Zerrung), Torwart Luca Mutsch kehrt nach seiner Verletzung wieder ins Aufgebot der Germania zurück. Trainer Rene Türk übt indes Zurückhaltung: „Das ist ein klassisches Abendspiel, da freuen wir uns drauf.“

Die SpVg. Laatzen fährt heute Abend zum Tabellenletzten SG Kirchwehren/Lathwehren. Die Gastgeber haben ein denkwürdiges Spiel hinter sich. Am Sonntag wurde gegen den TSV Pattensen II eine 4:0-Führung nach 55 Minuten noch aus der Hand gegeben und am Ende siegte der TSV 5:4. Das spielt für SpVg-Trainer René Jopek keine große Rolle, er schaut nur auf sein eigenes Team: „Ich hoffe, dass die Kräfte reichen. Die letzten Wochen war von der Belastung her schon sehr extrem. Von daher wird es kein Spaziergang, egal wie der Gegner heißt.“ Einen Lichtblick gibt es trotzdem: Mit Severin Sawatzki, Benjamin Prosenbauer, Gerrit Hoppe und Tobias Schröder sind vier Kicker wieder dabei, die am Sonntag passen mussten.

Kommt der Koldinger SV aus der Ergebniskrise? Nur einen Punkt aus vier Partien hat der KSV seit Ende der Winterpause geholt. Der Grund ist einfach: Personell gehen die Koldinger sprichwörtlich am Stock. Am vergangenen Sonntag wurden zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft eingesetzt. Zudem spielte mit Gabrijel Ivancic ein Spieler, der seit Monaten nicht gespielt oder trainiert hatte. Nun geht es heute Abend nicht mit weniger Sorgen zum SV Weetzen. Raul Weber hat sich am Sonntag verletzt, wird ausfallen. Dafür kehren mit Luca Gehrke und Lukas Soczowka zwei gesperrte Spieler wieder in den Kader zurück. „Wir sind personell am absoluten Limit. Deshalb werden wir einfach sehen, was dabei herauskommt. In der aktuellen Situation können wir keine großen Erwartungen haben“, sagt KSV-Trainer Petros Pappas.

Die Begegnung zwischen dem SV Degersen und dem TSV Pattensen II ist abgesagt.

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