Fußball im Bezirk: Die Vorschau auf die Spiele am Wochenende
Bleibt Landesligist SC Hemmingen-Westerfeld in der Erfolsgsspur?
Foto:Reinhard Kroll
Vorfreude ist die schönste Freude, sagt der Volksmund, und weil das vermutlich auch so ist, fährt Semir Zan Sonnabend mit großer Freude nach Hemmingen. Der aktuelle Trainer des Landesligisten SV Iraklis Hellas Hannover kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück, immerhin war er jahrelang ein erfolgreicher Trainer beim SC Hemmingen-Westerfeld, hat die Mannschaft von der Kreisliga bis in die Landesliga und beinahe sogar in die Oberliga Niedersachsen geführt. Um 17 Uhr wird das Landesligaspiel an der Hohen Bünte zwischen dem SC Hemmingen-Westerfeld und dem SV Iraklis Hellas Hannover angepfiffen. Allerdings ist Semir Zan nicht der einzige beim SV Iraklis Hellas Hannover, der in Hemmingen am Ball war: Julian Hyde, Jaaub Fakih, Metehan Kayhan, Joshua Tawahen, Obed Owuso, Steven Melz und Niko Kyparissis haben in der Vergangenheit das Trikot der SCer getragen. Zudem ist auch Zans Co-Trainer Arash Tawahen ein Mann, der an der Hohen Bünte seine Spuren hinterlassen hat. Wie Semir Zan die Aufgabe an der Hohen Bünte einstuft? „Die Hemminger sind zur Zeit unfassbar stark, wir fahren dort als Außenseiter hin – aber im Fußball ist viel möglich. Wir haben die zurückliegenden zwei Spiele gewonnen, treten mit einer gewissen Lockerheit in Hemmingen auf.“ Daran ändert auch die 0:4-Heimniederlage gegen die SCer im 1. Saisondurchgang nichts.„Das wird für uns ein schweres Spiel“, ist Mo Kordian aus dem Trainerstab der SCer überzeugt. „Bedingt durch die zahlreichen ehemaligen Hemminger kennen die uns sehr gut, zudem sind sie seit fünf Spielen ungeschlagen, scheinen gut in Tritt zu sein.“ Wie es bei den SCer personell aussieht? „Hinter einigen Namen stehen Fragezeichen“, sagt Mo Kordian. „Der eine oder andere geht inzwischen auf dem Zahnfleisch. Aber wir werden eine gute Qualität auf den Platz schicken können, und es sollen nach Möglichkeit drei Punkte für uns werden.“
Bezirksliga-Tabellenführer TSV Pattensen empfängt Sonntag den abstiegsgefährdeten TSV Goltern, und alles andere als ein Sieg der Gastgeber wäre als Blamage zu werten. Im Hinspiel ermauerten sich die Golterner das 0:0, dementsprechend erwartet TSV-Trainer Björn Weihmann auch Sonntag einen Gegner, der kein großes Interesse an Offensivfußball haben wird. „Wir gehen als Favorit in das Spiel, und nehmen den Gegner sehr ernst. wir wissen, dass wir viel Geduld haben müssen und dass wir auf unsere Leistung kommen müssen, um den Gegner zu knacken“, sagt Weihmann. Bis auf den verletzten Max Schäfer sind alle Spieler an Bord, auch Joel Wauker und Edwin Hertel sind wieder fit.
Für die SV Arnum geht es darum, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen – und dabei die bestmögliche Positionierung herauszuholen. Da würden drei Punkte gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Germania Egestorf/Langreder II gut passen. Doch aufgepasst: Die Gäste siegten Ostermontag 3:1 gegen den FC Springe. Zudem weiß niemand, inwieweit der Gegner Unterstützung aus der Oberligamannschaft oder der U19 bekommt. „Zum Gegner kann ich nichts sagen. Grundsätzlich wollen wir aber eh auf uns schauen und ein gutes Spiel machen. Vor allem wollen wir den ersten Heimsieg im Jahr 2026 feiern“, sagt SVA-Trainer Maxi Abels. Personell sieht die Situation unverändert zur Vorwoche aus. Bis auf Nico Schneider und Patrick Richter sowie den gesperrten Rick Riebesam sind alle Spieler einsatzbereit.


