Neue Kraft für die Region Hannover: UWR Hannover gegründet
Unabhängige Wählergemeinschaften bündeln Kräfte für die Regionsversammlung
Die politische Landschaft in der Region Hannover sortiert sich neu: Am 28. April wurde die Wählergemeinschaft „UWR Hannover – Die Unabhängigen Wählergemeinschaften Region Hannover“ offiziell ins Leben gerufen. Das Bündnis vereint bereits zum Start eine zweistellige Zahl lokaler Wählergemeinschaften, um der erfolgreichen, bürgernahen Kommunalpolitik nun auch auf Regionsebene ein starkes gemeinsames Dach zu geben.
Die UWR Hannover versteht sich als „Stimme der Mitte“, die sachbezogene Lösungen über ideologische Parteipolitik stellt. Ein besonderes Anliegen ist dabei die faire Berücksichtigung der Interessen der Umlandkommunen. „Die Region Hannover ist ein komplexes Gefüge. Wir wollen sicherstellen, dass die spezifischen Bedürfnisse der Städte und Gemeinden außerhalb der Landeshauptstadt in der Regionsversammlung noch deutlicher Gehör finden“, erklärt der neu gewählte Vorsitzende Rüdiger Nijenhof. „Unser Ziel ist eine Politik der Balance, die die Identität und Handlungsfähigkeit der Kommunen vor Ort stärkt.“
Die UWR Hannover setzt auf Themen, die die Menschen in ihrem Alltag unmittelbar bewegen, weiß zugleich aber auch, dass in den verschiedenen Wahlbereichen zum Teil andere Themen brennen:
• Gesundheitsversorgung: Die UWR fordert eine verlässliche und transparente Krankenhausplanung. Kritisiert wird insbesondere, dass die aktuelle Strategie zu Lasten der Versorgungssicherheit im Umland gehe. Lange Rettungswege und die Schließung bewährter Standorte wie Lehrte müssten durch greifbare, wohnortnahe Alternativen aufgefangen werden.
• Kommunale Finanzen: Eine zentrale Forderung ist die Entlastung der Kommunen durch eine Senkung der Regionsumlage. „Nur wenn die Städte und Gemeinden finanziell handlungsfähig bleiben, können sie die Aufgaben vor Ort – von der Kita bis zum Ehrenamt – vernünftig erfüllen“, so die UWR.
• Mobilität & Umwelt: Die UWR steht für Mobilitätslösungen, die zum ländlichen Raum passen. Dazu gehören verlässliche S-Bahn-Verbindungen mit ausreichenden Kapazitäten sowie ein Windkraftausbau, der im Einklang mit den Bürgern vor Ort und unter Wahrung der lokalen Identität gestaltet wird.
Trotz der Bündelung auf Regionsebene bleibt die Eigenständigkeit der lokalen Wählergemeinschaften gewahrt. Die UWR fungiert als Plattform für alle 13 Wahlbereiche der Region. Der geschäftsführende Vorstand wird durch Vertreter aus den Wahlbereichen ergänzt, sodass eine direkte Rückkopplung in die Fläche garantiert ist. Aktuell ist die UWR bereits in allen Umland-Wahlbereichen durch erfahrene Kommunalpolitiker vertreten.
Der gewählte geschäftsführende Vorstand:
• Vorsitzender: Rüdiger Nijenhof (Burgdorf, WGS FreieBurgdorfer)
• Stellvertretender Vorsitzender: Günter Hahn (Neustadt, UWG Neustadt)
• Stellvertretender Vorsitzender: Steven Maaß (Hemmingen, DUH)
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie weitere unabhängige Gruppierungen, die sich einer lösungsorientierten Politik verpflichtet fühlen, sind eingeladen, sich dem Bündnis anzuschließen.
Rüdiger Nijenhof engagiert sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik und ist aktuell Fraktionsvorsitzender sowohl in der Regionsversammlung als auch im Rat der Stadt Burgdorf. Dort setzt er sich konsequent für eine bürgernahe, unabhängige Politik ein, die konkrete Probleme vor Ort löst, statt ideologischer Vorgaben zu folgen. Er kandidierte 2019 bei der Bürgermeisterwahl in Burgdorf als unabhängiger Einzelkandidat, ist sowohl 2016 als auch 2021 direkt in den Stadtrat und 2021 zudem direkt über Persönlichkeitsstimmen in die Regionsversammlung gewählt worden. Als Ratsherr brachte er frischen Wind in die lokale Politik. Sein Fokus liegt auf sozial-familienfreundlicher Politik und er ist auch als Feuerwehr- und Ehrenamtspolitiker bekannt. Nijenhof steht für eine Politik, die Demokratie von unten lebt und Bürgerinnen und Bürger direkt einbindet.
Er ist nominierter Bürgermeisterkandidat und Spitzenkandidat der Wählergemeinschaft WGS FreieBurgdorfer.
Günter Hahn ist eine feste Größe in der unabhängigen Kommunalpolitik Neustadts, aktuell als stellvertretender Vorsitzender im Rat der Stadt Neustadt. Er übernahm bereits mehrfach den Vorsitz der UWG Neustadt und führt die Wählergemeinschaft mit großer Kontinuität und Erfahrung. Als langjähriges Mitglied der UWG-Fraktion im Rat der Stadt Neustadt vertritt er seit Jahren die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ohne Parteibindung. Unter seiner Mitwirkung strebt die UWG Neustadt eine Verdoppelung ihrer Ratsmandate an und setzt sich für eine pragmatische, bürgerorientierte Politik ein. Hahn bringt umfassende Kenntnisse der Regionspolitik mit und steht für Verlässlichkeit sowie die Stärkung lokaler Strukturen.
Steven Maaß verfügt über langjährige Erfahrung in der regionalen Politik. Er war Vorsitzender der Piratenpartei in der Region Hannover und brachte dort frische Impulse in die politische Debatte. Später wechselte er zur FDP und war als Ratsherr in Hemmingen aktiv, bevor er sich den Unabhängigen Hemmingern (DUH) anschloss. Seitdem engagiert er sich in der Fraktion der Unabhängigen im Rat der Stadt Hemmingen. Maaß steht für eine moderne, digitale, transparente und parteiübergreifende Politik, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientiert. Seine breite Erfahrung aus verschiedenen politischen Kontexten macht ihn zu einem wertvollen Brückenbauer für die UWR Hannover.
Die UWR Hannover ist ein Zusammenschluss unabhängiger Wählergemeinschaften. Zu den Unterstützern der ersten Stunde zählen u.a. die WGS FreieBurgdorfer, die UWG Neustadt, die UWG Calenberg-Schulenburg, Die Unabhängigen Hemminger, die Wählergemeinschaft Wedemark Resse und die Freien Wähler Pattensen.
