Laatzen

Jugendfeuerwehr Rethen zieht Bilanz für das Jahr 2025

[LAATZEN]

Am 7. Februar fand die Jahreshauptversammumg der Jugendfeuerwehr Rethen/Leine statt. Von den aktuell 27 Jugendlichen waren 20 anwesend. Jugendwart Ingo Baum war betonte bei seiner Eröffnung, dass mit 85 Anwesenden, es die bisher größte Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr ist.

Ingo Baum berichtete über die verschiedenen Aktivitäten aus dem letzten Jahr.  Neben dem Feuerwehrtechnischen Diensten stand auch Spiel und Spaß auf dem Programm. Es wurde unter anderem der Christoph 4 an der MHH besichtigt. Ingo Baum berichtete froh, dass der Hubschrauber den Tag auch die ganze Zeit am Standort war und nicht zu einem Einsatz fliegen musste. Er berichtete von einer Fahrradtour und einem gemeinsamen Spieledienst mit der Jugendfeuerwehr Gleidingen. Insgesammt wurden ein Drittel der Dienste gemeinsam mit der JF Gleidingen veranstaltet. Es wurde auch an dem Stadtpokal teilgenommen. Hier wurden 3 Gruppen gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Gleidingen gebildet. Diese Gruppen belegten dann auch den 1., 4. und 5. Platz. Auch zur Leistungsspange trat eine gemischte Gruppe an. Die Jugendlichen haben es diesmal auch gleich im ersten Anlauf geschafft.

Die Mitgliederzahl ist im letztem Jahr leicht auf 27 gesunken. Wobei zum Jahresende der Mädchenanteil erneut gestiegen ist. Nach dem Jahresbericht übernahm Ortsbrandmeister Yannick Diekmann das Redepult.
Nach 3 Jahren muss der Jugendwart neu gewählt werden. Ingo Baum stand auch nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Die Jugendlichen sprachen sich einstimmig für Rene Reetz als Jugendwart und Marcel Auge als Stellvertreter aus. Die beiden müssen nun noch bei der Jahreshauptversammlung der Aktiven bestätigt werden.

Bei der Wahl des Jugendrates waren sich die Jugendlichen auch einig, alle Wahlen waren einstimmig:
Gruppenführerin: Lilly Hafke
stellv. Gruppenführerin: Lea Elligsen
Schriftführer/Kassenwart: Lennart Bäuml
stellv. Schriftführerin/Kassenwartin: Mathilda Weber

Dann gab es noch Ehrungen zu verteilen: Beim Wanderpokal der Jugendfeuerwehr, für den drei Wettkämpfe (Darts, Schießen und Tischtennis) durchgeführt werden, konnte sich erneut Jonas Florin vor Lennart Bäuml und Merle Everling durchsetzen. Für die beste Dienstbeteiligung wurden im diesem Jahr Lennis Hanke (89,19 Prozent), Lilly Hafke (91,89 Prozent) und Lennart Hanke (100 Prozent) ausgezeichnet.

Es gab auch eine neue Ehrung. Ingolf Wagner, Vater von einem Jugendlichen, ist aufgefallen, dass jedes Jahr Jugendliche bei den Wettkämpfen und er Leistungsspange mit trainieren und genauso viel Zeit wie die eigentlichen Teilnehmer investieren, für den Fall, dass jemand ausfällt. Diese Jugendlichen werden dann aber nirgendwo erwähnt. Dies ändert sich nun, er hat einen Pokal gespendet, der einen Platz im Gerätehaus finden soll. Auf diesen werden jedes Jahr die „Reservisten“ eingraviert und werden so nicht mehr vergessen.
Diese für 2025 stehen da Lennart Bäuml, Yannik Brandes, Jonas Seidel und Simon Wagner drauf.

Es wurden auch wieder vier Kameraden an die Einsatzabteilung übergeben. Iven Ahlborn, Lennis Hanke, Finn-Gerrit Pletsch und Kjell Meister durchlaufen nun die Feuerwehrausbildung und verstärken die Einsatzabteilung.

Die Grußworte der Gäste waren geprägt von dem Dank und die Anerkennung der Arbeit der Jugendfeuerwehr. Ernesto Nebot stellte den kleinen aber wichtigen Teil dieses Ehrenamtes für die „Große Gesellschaft“ heraus. Hier setzte auch Sven Wenger (Stadtbrandmeister) an, dass es wichtig ist Demokratie zu lernen, und dies in der JHV praktiziert wird. Es betont aber auch wie gut die Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren in diesem Haus funktioniert. Er würde sich nur einen größeren Anteil an Eltern unter den Gästen wünschen. Zum Schluss ergriff noch Rene Reetz das Wort. Natürlich war für Ingo Baum eine Überraschung von den Jugendlichen und den Betreuern vorbereitet, die nun übergeben wurde.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"