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Fußball-Kreisliga: Der 20. Spieltag

SV Germania Grasdorf müht sich in Degersen zum 3:2-Sieg

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Allein vom Ergebnis her betrachtet wirkt das nicht überzeugend: 3:2 (2:2) setzte sich der Tabellenzweite SV Germania Grasdorf beim SV Degersen, 13. der Tabelle, durch. Ein vierter Treffer war möglich, aber Marcel Halstenberg scheiterte mi dem an Jan Voßmeyer verursachten Strafstoß am Torwart der Gastgeber (77.).  Bereits der erste Angriff der Gastgeber brachte ihm die 1:0-Führung (2.) ein, Jan Voßmeyer (15.) und Marcel Halstenberg (20.) drehten zunächst die Partie, doch der SV Degersen kam nach 38 Spielminuten zum unverhofft 2:2, den Schlusspunkt an Toren setzte Marvin Krüger mit seinem Treffer zum 2:3 (54.). Es ergaben sich zwar noch eine Reihe von Torschüssen der Germania, aber ein Treffer wollte oder sollte nicht mehr gelingen. „Wir haben Chancenwucher betrieben“, betont Rene Türk, Trainer der Germania. „Wie hätten gut und gerne acht Tore schießen müssen.“ Dem Gegner seien nur zwei ganze Tormöglichkeiten erlaubt worden, die habe er allerdings genutzt. „Wir haben den Gegner künstlich beatmet“, sagt Türk. Schlimmer Vorfall: „Ein Spieler vom Gegner hat unseren Torwart Luca Mutsch mit gestreckten Bein zusammengetreten, er musste ins Krankenhaus gefahren werden.“

SV Germania Grasdorf: Mutsch (68. Lücke), Paetzmann, Exeler, Eckhardt (74. Kaminski), Voßmeyer, Ferizi (82. Jorasch), Merivani (83. Hinz), Burmeister, Krüger, Zvezda (47. Scheffen), Halstenberg.

3:1 (1:1) gegen die SG 05 Ronnenberg gewonnen – der TSV Pattensen II hat den Pflichtsieg gegen den Tabellenvorletzten eingefahren. Aber unzufrieden war TSV-Trainer Christof Rosenbaum vor allem mit der ersten Halbzeit. „Das war ganz schwach. Keine Laufbereitschaft, kaum Engagement. Das war viel zu wenig“, sagte Rosenbaum. Das 0:1 aus der 12. Minute glich Felix Maetje in der 39. Minute aus. Die zweite Hälfte war dann deutlich besser, folgerichtig erzielten Luis Kropp (52.) und Nico Schünemann (64.) die Tore zum 3:1-Endstand. „Der Sieg geht in Ordnung. Aber die Art und Weise hat mir heute nicht gut gefallen. Da müssen am Donnerstag gegen den SV Ihme-Roloven II ganz anders auftreten“, sagte Rosenbaum.

TSV Pattensen II: Krause, Maetje (80. Türk), Grupe (50. Oberthür), Kropp (70. Jemelin), Grönig, Schünemann (65. Lepper), Al Muhammad (50. Ückert), Bock, Öztürk, Porodzinskyi.

Trotz einer hervorragenden Leistung ist der Koldinger SV heute nicht über das 2:2 beim TuS Wettbergen hinaus gekommen. „Ich muss leider sagen, dass uns der Schiedsrichter heute klar benachteiligt hat. Dieses Spiel hätten wir eigentlich als Sieger verlassen müssen“, sagte KSV-Trainer Petros Pappas. Nach der frühen Führung durch Alexander Meeske (3.) glichen die Gastgeber in der 33. Minute aus. Dem 1:2 in der 44. Minute ging laut Pappas ein klares Foulspiel voraus. Die Koldinger hatten aber sofort die Antwort parat und trafen nur eine Minute später zum 2:2 durch Antonio Petrovic. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die heute eine überragende Leistung gezeigt hat. Heute haben wir definitiv zwei Punkte verloren“, sagte Pappas.

Koldinger SV: Gonschior, Pischel (55. Brünger), Soczowka, Petrovic, Stendel, Weber, Lucic, Seidel, Rataj, Schröder, Meeske.

3:1 (3:0) setze sich der BSV Gleidingen beim Tabellenletzten SG Kirchwehren/Lathwehren durch, schaffte damit dem dritten Spiel nach der Winterpause den dritten Sieg. Vom Ergebnis her gesehen allerdings nicht überzeugend. Für die 3:0-Halbzeit-Führung sorgten  Kirill Weber (11. und 34.) sowie Believe Igunma. Der Gastgeber kam in der 89. Spielminute zu seinem Zähler. „Die erste Halbzeit war in Ordnung, wir haben uns einige Tormöglichkeiten herausgespielt“, bilanziert BSV-Trainer Ronny Herzog. Danach sei es aber nicht mehr so gute gewesen, zumal Herzog die schlechten Platzverhältnisse bemängelt. „Dort ist kein gutes Fußballspiel möglich“. Der Sieg sei aber hoch verdient.

BSV Gleidingen: Mazarin, Bastian, Masrour, Qasim (89. Kohlheb), Igunma, L. Weber, Torres (80. Heydari), Wildner, Ameen, K. Weber, Anson (52. Anson).

Eine rote Karte kann manchmal den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Das ist heute beim Spiel zwischen dem TSV Wennigsen und der SpVg. Laatzen passiert. Die Gastgeber führten per direktem Freistoß in der 7. Minute 1:0 und hatten das Spiel im Griff. In der 25. Minute sah ein Wennigser dann nach einer Notbremse gegen Severin Sawatzki die rote Karte. Danach verdiente sich die SpVg. Laatzen den 6:3-Sieg. Mann des Spiels war Leander Lehmann, der vier Treffer erzielte. Er schoss zunächst das 1:1 in der 35. Minute, dann das 2:2 in der 60. Minute. Gerrit Hoppe (65.) und Benjamin Prosenbauer (75.) schraubten das Ergebnis auf 4:2 hoch. Am Ende traf Lehmann noch zwei Mal – in der 78l. und 80. Minute. Die Gastgeber verkürzten in der 88. Minute per Elfmeter auf 3:6. „Bis zur roten Karte war Wennigsen besser. Dann haben wir taktisch umgestellt und dann die Überzahl gut genutzt und am Ende verdient gewonnen“, sagte Trainer René Jopek.

SpVg. Laatzen: Lieseberg, Mock, Kahl, Asensio-Hoyos (62. Schliep), Lehmann (80. Schröder), Fischer (62. Prosenbauer), Hoppe, D’onofrio, Seemann, Se. Sawatzki (62. Engelking), Kiefer

Das ist ein Ausrufezeichen: Die SpVg. Hüpede/Oerie schlug den SV Weetzen 4:1, hat damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft. „Ein auch in dieser Höhe hoch verdienter Sieg“, lautet die Bilanz von SpVg-Trainer Willi Bergmann. Schon nach vier Minuten traf Janna Hilliger, danach vergab der Gastgeber ein höhere Führung, im Gegenteil: der Gast traf zum 1:1 (15.). Das zog einen Bruch ins Spiel der Gastgeber nach sich. Erst im zweiten Durchgang fielen die Treffer zum 2:1 (56.) durch Michael Müllerr, 3:1 (83.) per Handelfmeter durch Philipp Eicke und 4:1 (90.) durch Deik Wehner. „Unser Aufwand ist belohnt worden“, sagt ein zufriedene Willi Bergmann.

SpVg. Hüpede/Oerie: Hofmann, Wegel, Hargens, L. Brügmann, Beichert, Eicke, M. Brügmann, Witt (68. Cammert) Hilliger (75. Wehner), Bergmann, Müller.

Das Spiel Mühlenberger SV gegen SC Hemmingen-Westerfeld II ist ausgefallen.

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