Fußball-Kreisliga: Die Spiele vom heutigen Sonnabend
SV Germania Grasdorf gewinnt Laatzener Stadtderby 2:1
Foto:Reinhard Kroll
Auch im dritten Spiel in Folge ist der BSV Gleidingen leer ausgegangen, hat damit eine kleine Negativserie gestartet. Heute gab es beim SV Ihme-Roloven II die 2:6 (2:4)-Niederlage. Dabei führte der erste Angriff der BSV durch das Tor von Joshua Sablowski nach zwei Minuten zur 1:0-Führung der Gäste, und nach den zwei Treffern der SVer (19. und 22.) glich Joshua Sablowski zum 2:2 (30.). Aber noch vor dem Seitenwechsel schlug der der SV Ihme-Roloven II noch zweimal zu (40. und 45.) so ging es für die BSVer mit 2:4 in die Pause. Danach trafen nur noch die Gastgeber (83. und 84.) per Doppelschlag zum 6:2-Endstand. Zu allem Überfluss sah der eingewechselte BSVer Tibor Kohlheb wegen einer Notbremse in der 76. Spielminute Rot. „Wir sind hier mächtig unter die Räder gekommen“, räumt Tibor Kohlheb, er vertrat heute Trainer Ronny Herzog, ein. „Aber wir sind mit argen Personalsorgen in das Spiel gegangen, mussten Spieler der zweiten und dritten Mannschaft einsetzen.“ Torwart Nils Mazarin habe eine noch höheren Niederlage verhindert. „Der Gegner hat seine Chancen eiskalt genutzt.“
BSV Gleidingen: Mazarin, Igunma (46. Kohlheb), Herzog, Nutile, Heydari (46. Woernhoer), Ameen, K. Weber, Weimer (82. Kilic), Sablowski, Torres, Lübke.
Im Rennen um den Aufstieg in die Bezirksliga hat der TSV Pattensen II heute zwei wichtige Punkte eingebüßt: Bei der TuS Wettbergen reichte es nur zum torlosen 0:0. Auf dem katastrophalen Platz in Wettbergen war ein gutes Fußballspiel kaum möglich. Dazu setzten die Gastgeber alles daran, den Spielfluss permanent zu unterbrechen. „Das war kein schönes Spiel. Gegen einen unangenehmen Gegner hat uns letztlich die Durchschlagskraft gefehlt, um drei Punkte mitzunehmen. Am Ende müssen wir uns bei Torhüter Marten Krause bedanken, der die beste Chance des Spiels zunichte gemacht hat. Von daher ist es ein gerechtes Unentschieden. Beim Blick auf die Tabelle ist das Ergebnis aber natürlich zu wenig für uns“, sagte TSV-Trainer Christof Rosenbaum.
TSV Pattensen II: Krause, Martje, Görgen, Grupe (85. Jemelin), Grönig, Ückert (50. Lepper), Bock, Öztürk (75. Robra), Wegener, Westphal, Porodzinskyi (60. Kropp).
Der SV Germania Grasdorf hat sich heute im Topspiel bei der SpVg. Laatzen lange schwer getan, aber am Ende doch 2:1 (0:1) gewonnen, und damit vorerst die Tabellenführung in der Kreisliga übernommen. Es war aber vor etwa 350 Zuschauern das erwartet schwere Derby bei der bis dato in diesem Kalenderjahr ungeschlagenen SpVg. Laatzen. Die Gastgeber gingen sogar durch Tobias Fischer in der 19. Minute in Führung. Erst in der 57. Minute traf Leutrim Ferizi zum Grasdorfer Ausgleich. Spätestens nach der gelb-roten Karte wegen wiederholten Foulspiels für den Laatzener Dimitri Kiefer drohte das Spiel endgültig zu kippen. Und mit einer verunglückten Flanke erzielte Oliver Burmeister in der 82. Minute das umjubelte 2:1 für den Favoriten. Zudem zeigte der Schiedsrichter gleich drei Mal die rote Karte für die Laatzener Bank. Trainer René Jopek, Co-Trainer Cihan Sanli und Spieler Malte Jende sahen wegen angeblichen Meckerns jeweils die rote Karte. „Der Schiedsrichter war komplett überfordert. Aber das hat mit der 1:2-Niederlage nichts zu tun. Die Grasdorfer waren vor allem in der zweiten Halbzeit klar überlegen. Von daher müssen wir das Ergebnis so schlucken, auch wenn der Treffer zum 2:1 ein absolutes Glückstor war“, sagte Jopek. Für Rene Türk, Trainer der Germania, am am Ende ein hochverdienter Sieg. „In der ersten Halbzeit waren wir zu feige, haben nicht die notwendige Mentalität auf den Platz gebracht, die Zweikämpfe nicht angenommen. Aber im zweiten Durchgang sind wir komplett überlegen gewesen. Das Siegtor war sicher etwas glücklich in der Entstehung.“ Ein Sonderlob sprach Rene Türk für den eingewechselten Tim Eckhart aus.
SpVg. Laatzen: Bandelow, Mock, Kahl, Lehmann (76. Mäurer), Fischer (70. Schliep), Lange, Hoppe (49. Prosenbauer), D´onofrio, Seemann (70. Sa. SawatzkI), Se. Sawatzki, Kiefer.
SV Germania Grasdorf: Mutsch, Paetzmann, Exeler, Voßmeyer, Ferizi (86. Libor), Merivani (71. Hinz), Scheffen (10. Jorasch, 82. Kilic), Burmeister, Zvezda (46. Eckardt), Kaminski, Schmidt,












