Sport

Fußball-Kreisliga: Die Vorschau auf den 24. Spieltag

Kann BSV Gleidingen den nächsten Favoriten ärgern?

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Wie bereits vor einer Woche im Heimspiel gegen den Tabellendritten TSV Pattensen II ging der BSV Gleidingen als Außenseiter auf den Platz, am Ende stand jedoch der überraschende 3:2-Heimsieg der BSVer. Sonntag ist die Ausgangslage ähnlich, denn mit dem Tabellenzweiten SC Hemmingen-Westerfeld II kommt der nächste Favorit an den Jahnweg, und alles andere als eine Heimniederlage der Gastgeber müsste als dicke Überraschung gewertet werden. „Aber vielleicht gelingt uns das erneut“, hofft BSV-Trainer Ronny Herzog auf ein ähnliches Erfolgserlebnis wie vergangen Sonntag mit dem 3:2-Heimsieg gegen den TSV Pattensen II. „Aber wir sind ganz klar nur Außenseiter.“ Die Favoritenrolle nehmen die Gäste auch an. „Wir wollen die drei Punkte“, setzt SC-Trainer Benny Weisschuh das Ziel fest – ob wohl er derzeit von argen Personalsorgen geplagt werden. „Die kommen zur Unzeit“, sagt er. Und doch: Mit einem Sieg am Jahnweg möchten de SCer die Lage an der Tabellenspitze weiter spanend halten. „Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit.“

Vor einer nicht ganz so leichten Aufgabe steht Spitzenreiter SV Germania Grasdorf, er hat beim TSV Wennigsen auf Kunstrasen anzutreten. Die Gastgeber belegen Rang sechs in der Tabelle mit dem ausgeglichenen Torverhältnis von 45:45 bei 31 eingespielten Punkten. Zuletzt wurde beim SC Hemmingen-Westerfeld II 0:3 standesgemäß verloren. Davor gab es zwei weitere Niederlagen, und das bei der SG 05 Ronnenberg (1:3) und gegen den TSV Pattensen II (0:5). „Wir fahren positiv gestimmt nach Wennigsen, das Spiel auf Kunstrasen ist besser, als wenn wir am Waldkater spielen müssten“, sagt Rene Türk, Trainer der Germania. Wie es personell aussieht? „Stand Heute können wir mit voller Kapelle spielen“, betont Türk. Auch Marcel Halstenberg, zuletzt wegen Urlaub nicht dabei, steht wieder zur Verfügung,

Der Tabellendritte TSV Pattensen II trifft am Sonntag im Heimspiel auf den Tabellenvierten SpVg. Laatzen – also ein echtes Spitzenspiel. Die Vorzeichen sind aber relativ unterschiedlich. Während der TSV Pattensen II immer noch Hoffnung auf den aufstieg hegt, können die Laatzener befreit aufspielen, da sie ihre Saisonziele bereits so gut wie erreicht haben. „Endlich mal wieder ein Heimspiel. Da wir das Hinspiel 0:1 in Laatzen verloren haben, gibt es für uns noch etwas gutzumachen. Wir schauen jetzt auch nicht mehr jede Woche auf die Tabelle, sondern schauen von Spiel zu Spiel und wollen Spaß haben“, sagt TSV-Trainer Christof Rosenbaum. Luis Kropp wird verletzungsbedingt ausfallen, dafür könnten Nico Westphal und Gianluca Grupe wieder in die Startelf zurückkehren. Der weiterhin gesperrte Laatzener Trainer René Jopek sieht der Aufgabe in Pattensen gelassen entgegen: „Wir haben sie im Hinspiel besiegt, warum soll uns das also nicht wieder gelingen? Der Druck liegt ganz klar beim Gegner. Wir haben einen guten Lauf und fahren mit viel Selbstvertrauen nach Pattensen.“

Der Koldinger SV fiebert ob der argen Personalnot dem Saisonende entgegen. Doch trotz aller Sorgen wäre eine Niederlage bei der SG 05 Ronnenberg schon eine Enttäuschung. Die Ronnenberger stecken noch mitten im Abstiegskampf und werden sicher alles daran setzen, gegen den KSV zu punkten. „Wir werden sehen, was dabei herauskommt. Für uns geht es darum, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen“, sagt KSV-Trainer Petros Pappas.

Die SpVg. Hüpede/Oerie fährt Sonntag zum SV Degersen, und diese Partie ist für die Gäste kein Selbstläufer auf die drei Punkte. Für Willi Bergmann, Trainer der SpVg. Hüpede/Oerie, ist das wieder ein sogenanntes Big-Point-Spiel. „Die Degerser werden alles reinwerfen, und das müssen wir auch“, sagt er. Das sei schon ein sehr wichtiges Spiel – für beide Mannschaften. Personell hat sich bei der SpVg. Hüpede/Oerie wenig verändert. Für Willi Bergmann selbst gibt’s unter Umständen ein Wiedersehen mit alten Bekannten: „Ich war beim SV Degersen zu seinen Landesliga-Zeiten Trainer „, bringt er die Vergangenheit in Erinnerung.

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