Sport

Fußball-Kreisliga: Der 24. Spieltag

SV Germania Grasdorf und SC Hemmingen-Westerfeld II weiter in der Erfolgsspur

[RGION]

3:1 (1:1) beim TSV Wennigsen gewonnen: Tabellenführer SV Germania Grasdorf hat die Pflichtaufgabe souverän gelöst. Das 0:1 (18.) durch Marcel Halstenberg glich der Gastgeber auf seinem Kunstrasenplatz am Bröhnweg zwar noch nach einem Patzer eines Germanen aus (37.), aber dann trafen per Doppelschlag nur noch die Grasdorfer: 1:2 (57.) durch Jonas Exeler und 1:3 (59.) durch den Strafstoß – verursacht an Jan Voßmeyer – von Leutrim Ferizi. In der 69. Minute sah Oliver Burmeister Gelb/Rot, und nach 71 Minuten entschied Schiedsrichter Marco Zacharias auf Strafstoß für die TSVer, Jan Voßmeyer hatte einen Gegenspieler gefoult. Aber Torwart Luca Mutsch wehrte den Schuss vom Punkt ab. „Wer weiß, ob es noch mal eine heiße Angelegenheit geworden wäre, wenn die TSVer verkürzt hätten“, betont René Türk, Trainer der Germania. Überhaupt habe es der Gegner den Gästen nicht leicht gemacht. „In der zweiten Halbzeit war das aber souverän von uns, der Sieg geht in Ordnung – auch wenn wir ihn uns hart erarbeiten mussten.“ 

SV Germania Grasdorf: Mutsch, Exeler, Voßmeyer, Ferizi (71. Yar) Hinz (83. Kilic), Krüger (55. Eckardt), Burmeister, Halstenberg, Kaminski (41. Wengrzik), Schmidt (86. Sölter), Zvezda.

Damit war zu rechnen: Der BSV Gleidingen konnte eine Woche nach dem Überraschungserfolg gegen den TSV Pattensen II nicht erneut die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, gegen den Tabellenzweiten SC Hemmingen-Westerfeld II gab es heute am heimischen Jahnweg die 0:2 (0:0)-Heimniederlage. Die Gäste kamen in der 47. Minute durch Lukas Löwer und in der Schlussminute durch Fabian Klein mit ihren Treffern zu den drei Punkten. In der 35. Minute sah der SCer Laurin Kraune wegen harten Einsteigens Rot, die BSVer Ole Lübke nach 44 Spielminuten ebenso wie Adel Qasim in der selben Minute. „Das war alles kurios“, sagt SC-Trainer Benny Weisschuh. „Die zwei Platzverweise der BSVer haben uns natürlich in die Karten gespielt.“ BSV-Trainer Ronny Herzog hält die Rote Karte für Ole Lübke für überzogen: „Es hätte auch Gelb gereicht.“ Ansonsten zeigte er sich mit der Leistung der BSVer zufrieden. „Wir haben uns gut verkauft.“ Und dann noch dies: In der 80. Spielminute scheiterte Lennart Brinschwitz mit dem an Fabian Klein verursachten Strafstoß an BSV-Torwart Nils Mazarin.

BSV Gleidingen: Mazarin, Hinz, Masrour, Qasim, E. Herzog, Nutile, Sule (78. Tschmych), L. Weber, Ameen (78. Kilic), K. Weber, Lübke.

SC Hemmingen-Westerfeld II: Brünger, Henkel, Kraune, Stade, Löwer (61. Klein), Krüger, Berk (60. Mertens), T. Brauer, Brandes, Brinschwitz, Brockmann.

Im Spitzenspiel zwischen dem Dritten TSV Pattensen II und dem Vierten SpVg. Laatzen setzte sich der TSV am Ende verdient 4:2 (3:0) durch. Den Grundstein für den Erfolg legten die Gastgeber in der ersten Hälfte. Jonas Grönig (20.), ein Eigentor (21.) und Melvin Görgen (38.) sorgten für die komfortable 3:0-Führung zur Halbzwit. Direkt nach Wiederanpfiff traf Jonah Ebers zum vorentscheidenden 4:0 (46.). Das Elfmetertor von Benjamin Schliep (80.) und die direkt verwandelte Ecke von Benjamin Prosenbauer waren keine Gefahr für den Sieger. „Ich bin vollends zufrieden. Wir haben die Aufgabe heute erledigt und guten Fußball gespielt. Wir sind bereit für das Topspiel in Hemmingen am kommenden Sonntag“, sagte TSV-Trainer Christof Rosenbaum. SpVg-Trainer René Jopek: „Das war eine verdiente Niederlage für uns. Vor allem in der ersten Hälfte waren die Pattensen besser, und haben verdient geführt.“

TSV Pattensen II: Krause, Görgen, Ebers, Kurzweil (82. Büchner), Grönig, Geisel, Schünemann (65. Lepper), Bock, Öztürk, Jemelin (80. Türk), Prodzinskyi.

SpVg. Laatzen: Bandelow,. Mock, Kahl, Schröder (65. Prosenbauer), Lehmann, Sa. Sawatzki, Maurer, Hoppe (70. Schliep), Se. Sawatzki, Kiefer, D’onofrio (75. Ussatschij).

Der Koldinger SV hat sich heute nicht mit Ruhm bekleckert, und beim Abstiegskandidaten SG 05 Ronnenberg 1:3 (1:1) verloren. Allerdings muss dem KSV zugute gehalten werden, dass die Mannschaft auch heute wieder mit einem sehr dünnen Kader angetreten ist. Zunächst sah es nicht schlecht aus, Pascal Beyersdorf traf nach zwei Minuten zur Koldinger Führung. Nach dem 1:1 in der 10. Minute dauerte es bis zur 80. Minute, ehe der KSV in Rückstand geriet. Das 1:3 in der 90. Minute sorgte für die Entscheidung. „Es war heute ein unglücklicher Tag. Man muss aber sagen, dass Ronnenberg den Sieg mehr wollte als wir“, sagte Co-Trainer Asad Ali nach der Partie.

Koldinger SV: Partawie, Pischel, Soczowka, Brüggemann, Petrovic, Weber, Lucic, Ali, Brünger, Beyersdorf (56. Nordmann), Bauer.

Das ist ein ganz wichtiger Sieg für die SpVg. Hüpede/Oerie, sie setzte sich beim SV Degersen 2:1 (2:1) durch, ist damit der weiteren Spielklassenzugehörigkeit ein großes Stück näher gekommen. Dagegen versetzt dieses Ergebnis die Gastgeber in allerhöchste Alarmbereitschaft in Sachen Klassenerhalt. Das 0:1 (11.) durch Janne Hilliger glich der Gastgeber zwar aus (23.), aber Nigg Hargens sorgte mit seinem Treffer für das 1:2 (34.), und damit auch frühzeitig für das Endergebnis. „Es war kein schönes Spiel, aber das habe ich auch nicht erwartet“, sagte Willi Bergmann, Trainer der Gäste. Leider habe Schiedsrichter Yasin Celik dem späteren Siege kurz vor Spielende einen klaren Strafstoß verweigert und ein klares Tor wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben. Im Gegenzug wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Am Schiedsrichter ließ Willi Berghamm kein gutes Haar: „Der ist arrogant aufgetreten“, lautete die Beurteilung des Trainers. „Am Ende haben wir uns diese drei Punkte erkämpft.“

SpVg. Hüpede/Oerie: Hofmann, Hargens, Kimpioka, L. Brügmann, Eicke (7. Meyer), M. Brügmann, Cortumme, Bergmann, Witt, Hilliger (84. Beichert), Müller.

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