Leichtathletik: Kai-Hendrik Lenz überzeugt beim Rennsteiglauf
Europas größter Crosslauf mit 18 000 Laufbegeisterten
Beim 53. Rennsteiglauf stellte sich Kai-Hendrik Lenz erneut der Herausforderung des 74-Kilometer-Supermarathons – und lieferte seine bislang stärkste Leistung ab. In 07:57:46 Stunden erreichte er das Ziel in Schmiedefeld, und blieb damit souverän unter der angestrebten Acht-Stunden-Marke. In der Gesamtwertung belegte er Platz 314 von 2193, in seiner Altersklasse Rang 27. Schon zu Beginn setzte Lenz auf eine kontrollierte Renneinteilung. Die ersten 25 Kilometer führten fast ausschließlich bergauf, weshalb er bewusst Kräfte sparte. Diese Strategie zahlte sich aus: Auf den letzten neun Kilometern konnte er das Tempo deutlich steigern, und sein persönliches Ziel sicher erreichen. Besonders erfreulich für ihn war, dass er sich während des gesamten Laufs fit fühlte und die abwechslungsreiche Landschaft des Thüringer Waldes genießen konnte.
Mehr als 18 000 Laufbegeisterte hatten sich für Europas größten Crosslauf angemeldet. Der Startschuss für den Supermarathon fiel bereits um sechs Uhr in Eisenach. Von dort führte die Strecke über insgesamt 3260 Höhenmeter bis ins traditionsreiche Ziel nach Schmiedefeld, das unter Läuferinnen und Läufern nicht ohne Grund als „schönstes Ziel der Welt“ gilt. Wie gewohnt präsentierte sich die Veranstaltung hervorragend organisiert – ein weiterer Grund, warum der Rennsteiglauf Jahr für Jahr so viele Sportlerinnen und Sportler anzieht.
