Sport

Fußball-Kreisliga: Der 29. Spieltag

Perfekt: SV Germania Grasdorf steigt in die Bezirksliga auf

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Der Koldinger SV hat den SV Germania Grasdorf heute zum Meister gemacht, denn gegen den Tabellenzweiten SC Hemmingen-Westerfeld II siegte das Team um Trainer Marco Weber 2:1. (0:1). Ian Kluw hatte den Favoriten aus Hemmingen in der 10. Minute in Führung gebacht. Nach der roten Karte für den Hemminger Leo Brauer in der 60. Minute drehte der KSV die Partie noch. Jan Seidel (69.) und Ben Stendel (72.) sorgten mit ihren Treffern für die kleine Überraschung. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat heute die Zweikämpfe angenommen und vielee Trainingsinhalta schon umgesetzt“, sagte KSV-Trainer Weber. „Die rote Karte für unseren Leo Brauer war natürlich nicht förderlich“, sagte SC-Trainer Benny Weissschuh. „Wir haben keinen Zugriff mehr auf das Spiel bekommen, und am Ende verdient verloren. Wir haben es versäumt, in der ersten Halbzeit den zweiten Treffer nachzulegen.“

Koldinger SV: Partawie, Pischel /46. Freiberg), Stüber (46. Freiberg), Bauer (48. Meeske), Stendel, Weber, Petrovic, Brünger, Seidel, Rataj, Schröder.

SC Hemmingen-Westerfeld II: Melching, Pisani (61. Belokobylsiy), Stade, Berk (78. Brockmann), Bruns, Kluw, Mertens (66. L. Brauer), T. Brauer, Brandes (74. Klein), Brinschwitz, Burchhardt (61. Krüger).

Das war ein Abschied nach Maß: In seinem letzten Heimspiel als Trainer hat Willi Bergmann mit seiner SpVg. Hüpede/Oerie mit dem 3:2-Sieg über den BSV Gleidingen den Klassenerhalt gesichert. Bergmann hatte vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass er nach 36 Jahre Trainertätigkeit einen Schlussstrich zieht. Im letzten Heimspiel machte es die SpVg. aber noch einmal spannend, denn die Gäste aus Gleidingen gaben sich nicht kampflos geschlagen. Believe Igunma brachte den BSV in der 11. Minute in Führung und erzielte in der 53. Minute gar das 2:0. Durch den verwandelten Handelfmeter – verursacht von Tibor Kohlheb – von Philipp Eicke in der 64. Minute waren die Gastgeber wieder im Spiel. Ronny Herzog zeigte sich jedioch verärgert über die Entscheidung: „Das war nie ein Handspiel, der Ball flog auf den Bauch unseres Spielers. Der Schiedsrichter hat dem Gegner damit ein Geschenk gemacht. Das war eine bodenlose Fehlentscheidung.“ Die Gastgeber nutzten den Rückenwind: Joshua Kimpioka erzielte mit einer sehenswerten Einzelleistung das 2:2 in der 74. Minute. Mit dem 3:2 von Deik Wehner in der 78. Minute war die Partie dann komplett gedreht. Nach dem Spiel wurde Willi Bergmann von seiner Mannschaft offiziell verabschiedet mit einem T-Shirt, einem gerahmten Bild und einem Fotobuch mit Eindrücken der vergangenen sieben Jahre. „Das 3:2 heute hat noch einmal gezeigt, was wir gemeinsam schaffen können. Die Mannschaft hat an sich geglaubt und den Sieg am Ende erzwungen. Das ist ein perfekter Abschluss für mich“, sagte Bergmann nach der Partie. „In der ersten Halbzeit haben wir recht ordentlich gespielt, später gingen uns die Kräfte verloren“, lautete das Fazit von Ronny Herzog nach der Niederlage.

SpVg. Hüpede/Oerie: Aust, Weigdel, Kimpioka (83. Steller), L. Brügmann, Eicke, M. Brügmann, Cortnumme, Bergmann (76. Beichert), Dohnken, Witt (66. Wehner), Cammert (66. Müller).

BSV Gleidingen: Mazarin, Kohlheb, Bastian, Masrour, Igunma, Nutile, Tschmych, Ameen, Torres, Lübke (71. Kilic), Bilgi (78. R. Herzog).

Mit dem 3:1-Auswärtserfolg hat die SpVg. Laatzen das Schicksal des Mühlenberger SV besiegelt, die Hannoveraner steigen zum zweiten Mal in Folge ab und spiele in der kommenden Saison in der 1. Kreisklasse. Leander Lehmann und Benjamin Prosenbauer (2) sorgten schon in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse, das 3:1 in der 75. Minute kam zu spät für die Gastgeber. Da die SpVg. Laatzen am letzten Spieltag spielfrei ist, ist die Saison heute beendet. On es m Ende Platz 4, 5 oder 6 wird, hängt von den Ergebnissen des Koldinger SV und der TuS Wettbergen am letzten Spieltag ab. „Vor allem in der Rückrunde haben wir sehr erfolgreich gespielt und hoffentlich reicht es am Ende für Platz 4. Das hätte die Mannschaft verdient“, sagte SpVg-Trainer René Jopek.

SpVg. Laatzen: Lieseberg, Kahl, Hoyos, Schröder, Lehmann, Fischer, Lange, Ussatschij, Hoppe, Prosenbauer, Seemann.

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