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Fußball im Bezirk: Die Spiele vom Wochenende

Geschafft: TSV Pattensen ist wieder Landesligist

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In dieser Saison gab es für den Landesligameister SC Hemmingen-Westerfeld bislang nur zwei Gegner, gegen die beide Spiele nicht gewonnen werden konnten: den SV Ramlingen/Ehlershausen (0:0 und 0:2) sowie den SV Arminia Hannover(1:1 und 2:2). Das Hinspiel gegen den OSV Hannover im Herbst in Hemmingen endete 2:2. Damit bestand am Freitagabend für die SCer die Gefahr, dass ein dritter Gegner diese kleine Liste erweitern würde. Genau so kam es: Der SC Hemmingen-Westerfeld verlor an der Langen Rother Straße mit 1:2 (0:0). Bis zur 82. Minute war die Partie torlos. Dann sorgte Clemens Grage mit seinem Treffer zum 0:1 für große Hoffnungen auf drei Punkte. Doch daraus wurde nichts. Der OSV Hannover kam in der 84. und 88. Minute zu seinen beiden Toren und drehte die Begegnung noch zu seinen Gunsten. Mo Kordian aus dem Trainerstab des SC Hemmingen-Westerfeld zeigte sich trotz der Niederlage gelassen: „Nach dem 1:0 haben wir geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen würden. Doch ein Pingpong-Tor und ein Traumtor aus 25 Metern haben uns den Sieg verdorben. Das regt uns aber nicht auf. Die Jungs haben eine tolle Saison gespielt.“

SC Hemmingen-Westerfeld: Tölke, Jeske (46. Romanschenko), Hansow, Grage, Rosnowski (61. Scharenberg), Smak (61. Schultz), Zimmermann, Udovicic (65. Gerlach), Bentlage, Druzhynin (65. Kurupko), Hartwig.

Der TSV Pattensen hat es geschafft: Durch das heutige 2:0 (1:0) beim SV ihme-Roloven steigt der TSV ein Jahr nach dem bitteren Abstieg wieder auf und spielt nächste Saison wieder in der Landesliga. „Ich glaube, wir haben uns den Aufstieg verdient. Wir haben statistisch den besten Sturm und die beste Defensive der Liga. Wir haben hart gearbeitet und nie nachgelassen, alle Widrigkeiten beiseite geschoben. Jetzt wird ordentlich gefeiert“, sagte TSV-Trainer Björn Weihmann nach dem Spiel. Über die 90 Minuten in Ihme-Roloven waren die Blau-Weißen über die gesamte Spieldauer spielbestimmend. Der entscheidende Mann auf dem Platz war einmal mehr Kapitän Darius Marotzke. In der 28. Minute landete sein Eckball über den Pfosten bei Joel Wauker, der aus kurzer Distanz das 1:0 erzielte. Das 2:0 machte Marotzke selbst, sein Freistoß in der 56. Minute aus 22 Metern klatschte vom rechten Innenpfosten ins Tor. Danach passierte nichts mehr. Nach dem Abpfiff fand der Pattenser Jubel keine Grenzen. „Campeones, campeones“, hallte es über den Sportplatz. „Der eigene Erwartungsdruck war enorm hoch. Umso erleichterter bin ich, dass wir es schlussendlich geschafft haben. Morgen Nachmittag fliegt die gesamte Mannschaft nach Mallorca zum Ballermann. Da werden wir den Aufstieg gebührend feiern, bevor es dann am 26. Juni mit der Vorbereitung auf die Landesliga-Saison weitergeht“, sagte Weihmann.

TSV Pattensen: O. Trüller, Hülsmann, Beric, Von der Ah, Marotzke, Buchmann, Emmert, Hertel (85. J. Trüller), Ritzka (72. Wagner), Jemelin, Wauker (80. Scholz).

Durch den Pattenser Sieg war die Auswärtspartie der SV Arnum beim Tabellenzweiten MTV Rehren A/R nicht mehr von Bedeutung. Am Ende verlor die SVA trotz fulminanter Aufholjagd unglücklich 4:5 (1:2). Das 0:1 egalisierte Henrik Hillenhinrichs zum 1:1. Nach dem 1:2 in der ersten Hälfte schraubten die Gastgeber das Ergebnis in der zweiten Hälfte hoch auf 4:1. Marvin Wlodarski, Aaron Arthur und Andreas Kallinich trafen innerhalb weniger Minuten zum zwischenzeitlichen 4:4. In der 82. Minute sorgte ein Sonntagsschuss der Gastgeber für den 5:4-Endstand. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, die Niederlage ist sehr unglücklich zustande gekommen. Insgesamt schon eine richtig bittere Niederlage“, sagte SVA-Trainer Maxi Abels nach Spielende.

SV Arnum: Rodewald, Wlodarski (82. Oeing), Boßdorf (78. Littelmann), Pietrucha, Bukowski (60. Harms), Arthur (75. Boser), Richter, Jo. Angelovski, Ja. Angelovski (60. Kallinich), Hilenhinrichs, Riebesam,.

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