Hemmingen

Vortrag beleuchtet Wege in den Extremismus und Möglichkeiten der Prävention

[HEMMINGEN]

Das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit in Hemmingen lädt zu einem Vortrag mit anschließendem Gesprächsabend unter dem Titel „Wenn Jugendliche in extreme Szenen abrutschen – hinschauen, verstehen, handeln“ ein. Die Veranstaltung findet Montag, 29. Juni, um 18 Uhr in der Aula der KGS Hemmingen, Hohe Bünte 4, statt.

Viele Eltern, Angehörige und Freunde stellen sich die Frage, woran zu erkennen ist, dass sich ein junger Mensch verändert, wann aus Provokationen radikale Einstellungen werden und wie Hilfe möglich ist, bevor Menschen in extremistische Gruppen abrutschen.

Extremistische Akteure nutzen heute gezielt soziale Medien, Unsicherheiten und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, um insbesondere junge Menschen anzusprechen. Radikalisierung beginnt dabei häufig schleichend im Freundeskreis, online oder durch scheinbar harmlose Inhalte.

Kai B. berichtet an diesem Abend offen über seinen eigenen Weg in die Neonazi- und Hooliganszene. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen mit Ausgrenzung, Gruppendruck und Gewalt sowie sein Ausstieg und die Frage, was Menschen stärken und vor Extremismus schützen kann.

Der Vortrag verbindet persönliche Erfahrungen mit pädagogischer und praktischer Präventionsarbeit. Thematisiert werden Warnsignale von Radikalisierung, Veränderungen von Denken und Verhalten durch Extremismus, Möglichkeiten für gelingende Gespräche sowie die Rolle von Eltern, Freunden und Gesellschaft.

Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen, Austausch und Gespräche. Alle Interessierten aus der Stadt sind eingeladen. Veranstalter ist das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit in Hemmingen.

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