Kandidaten hören hin: Mobile berichtet von wachsenden Herausforderungen
Ein starkes Zeichen für die soziale Arbeit vor Ort: Der Bürgermeisterkandidat Matthias Friedrichs und Mirco Kosian, Kandidat für die Regionsversammlung und den Stadtrat, besuchten kürzlich das Mehrgenerationenhaus „Mobile Pattensen“. Im Mittelpunkt des intensiven Austausches standen drängende Herausforderungen. Unter anderem beschäftigt Mobile der massive Geburtenrückgang und damit verbundene Gruppenänderungen in Krippen und Kitas, die anstehende Schließung des Hortes aufgrund des Ganztagserlasses und die damit verbundene Bewerbung sowie zukünftig nicht im vollen Umfang gesicherte Fördergelder.
Das „Mobile Pattensen“ gilt als Herzstück der lokalen sozialen Landschaft. Als lebendiges Mehrgenerationenhaus vereint die Einrichtung Erwachsenenbildung, Frühe Hilfen und verlässliche Kinderbetreuung unter einem Dach. Doch die Rahmenbedingungen für diese wertvolle Arbeit werden zunehmend schwieriger, wie die Verantwortlichen im Gespräch deutlich machten.
Mirco Kosian hob beim Besuch die herausragende Bedeutung der Einrichtung hervor:
„Das Mobile Pattensen hat ein echtes Alleinstellungsmerkmal, nicht nur in unserer Stadt, sondern in der gesamten Region Hannover. Was hier tagtäglich geleistet wird, insbesondere auch durch die großartige ehrenamtliche Unterstützung, ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Diese Strukturen müssen wir unter allen Umständen schützen und stärken.“
Ruf nach langfristigen Konzepten und besserem Dialog
Bürgermeisterkandidat Matthias Friedrichs richtete den Blick vor allem auf die strategische Zukunft und die Kommunikation zwischen den Akteuren.
„Wir dürfen soziale Arbeit und Betreuung nicht von Sichtlinie zu Sichtlinie planen“, bekräftigte Friedrichs. „Was die Einrichtungen und die Eltern brauchen, ist eine verlässliche, langfristige Planung. Dafür ist ein deutlich besserer und kontinuierlicher Austausch zwischen Politik, Verwaltung und den Trägern vor Ort unerlässlich. Nur gemeinsam können wir bürokratische Blockaden lösen.“
Zum Abschluss des Termins zogen beide Kandidaten ein durchweg positives Fazit. Sie bedankten sich herzlich bei dem Team des „Mobile Pattensen“ für den sehr netten, offenen und konstruktiven Austausch. Die gewonnenen Impulse und Problemstellungen wollen Friedrichs und Kosian direkt in ihre politische Arbeit für Pattensen und die Region Hannover einfließen lassen.
