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Fußball: Die letzten Gruppenspiele beim Ramlinger Gilde-Cup

SC Hemmingen-Westerfeld deklassiert OSV Hannover 7:1 - Luc Fender macht sechs Tore

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Das kommt nicht oft vor: Luc Fender, Neuzugang beim Oberliga-Neuling SC Hemmingen-Westerfeld, hat sich Montag beim Gilde-Cup in Ramlinen eindrucksvoll in Szene gesetzt. Beim 7:1 (4:1)-Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen den klassentieferen Landesligisten OSV Hannover insgesamt sechs Mal für die SCer getroffen, schoss dabei nach dem 0:1-Rückstand (21.) fünf Tore in Folge (25., 28., 32., und 42.), und nach dem 6:1 (75.) durch Cledwyn Yankson noch zum 7:1 (85.) ein. Nach dem 1:1 kontrollierte der spätere Sieger Ball und Gegner nach Belieben. „Das war nach der kurzen Anfangsphase die souveräne Leitung“, hat Mo Kordian aus dem Trainerstab der SCer gesehen. „Wir haben uns viele Torchancen hereausgespielt. Lediglich beim Gegentor waren wir zu nachlässig.“ Damit haben de SCer die Gruppenphase mit drei Siegen und dem Torverhältnis von 12:2 beendet. Als Gruppenzweiter zieht Gastgeber SV Ramlingen/Ehlershausen in das Halbfinale ein, gespielt wird Freitag. Dabei trifft der SC Hemmingen-Westerfeld auf den TSV Pattensen (18.30 Uhr).

Damit hätte wohl niemand gerechnet: Durch den sensationellen 4:0-Sieg des Landesligisten TSV Pattensen gegen den Oberligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat der TSV doch noch das Halbfinal-Ticket beim Gilde-Cup des SV Ramlingen/Ehlershausen erreicht. Eigentlich war der TSV nach zwei Niederlagen schon so gut wie ausgeschieden. Doch durch das 4:0 überholte der TSV die Egestorfer in der Vorrundentabelle und hatten Glück, dass Gruppensieger MTV Eintracht Celle Schützenhilfe leistete und den SV Arminia Hannover besiegte. So kletterte der TSV aufgrund des besseren Torverhältnisses noch sensationell auf Platz 2 und trifft nun am Freitag ab 18.30 Uhr auf den Nachbarn SC Hemmingen-Westerfeld, die in der Gruppe A souverän Erster geworden sind. Gestern Abend waren die Pattenser etwas überraschend über 90 Minuten das bessere Team und auch der 4:0-Sieg geht in der Höhe in Ordnung. Die Torschützen für den TSV waren Gianluca Vinals-Ziegler (30.), Nils-Ole Heuermann (47.), Max Schäfer (76.) und Richard Jemelin (88.). TSV-Trainer Björn Weihmann: „Das war eine geisteskranke Leistung meiner Mannschaft. Das Spiel gehört definitiv zu den Top 3-Leistungen, seitdem ich hier Trainer bin. Die Mannschaft war über die gesamte Spielzeit hungrig, lauffreudig und bissig. Und dass, obwohl sogar noch ein paar Stammkräfte gefehlt haben. Dass wir nun das Halbfinale spielen dürfen, freut uns natürlich umso mehr. Auch wenn wir gegen Hemmingen als klarer Außenseiter in die Partie gehen werden.“

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