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Laatzen
Mittwoch, 22.06.16 - 16:32 Uhr

Sprach-Kitas bekommen Unterstützung

Fachberaterin hilft den Sprachförderkräften

Die Fachberaterin Nicole Kwasnik (unten rechts) sowie die Leitungs- und förderkräfte aus den Kitas freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Die Laatzener Kindertagesstätten Marktplatz, Im Langen Feld und der Thomasgemeinde nehmen neben weiteren zehn Kitas aus Langenhagen, Lehrte, Burgdorf und Uetze am Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" des Bundesfamilienministeriums teil und werden dabei nun durch eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung unterstützt.

LAATZEN. 

Sprachkompetenzen eröffnen allen Kindern gleiche Bildungschancen von Anfang an. Wis-senschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt. Weitere Schwerpunkte des Bundesprogramms sind inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien. "In Laatzen ist Sprachförderung im Elementarbereich bereits etabliert - mit guten Erfolgen. Wir sind froh, dass wir nun von einer Fachberaterin unterstützt werden", freut sich Babett Fandrich über die Verstärkung.

 

Seit dem 1. Mai begleitet und unterstützt nun auch Nicole Kwasnik die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas bei der Weiterentwicklung alltagsintegrierter sprachlicher Bildung. Sie ermutigt die pädagogischen Fachkräfte ihr Handeln mit Sprache zu begleiten: Sie nutzen Gesprächsanlässe im Kita-Alltag wie zum Beispiel beim An- und Ausziehen in der Garderobe und erweitern im feinfühligen Dialog mit dem Kind dessen Wortschatz und Sprachfähigkeiten. Als Fachberaterin ist Kwasnik bei der Leine-VHS als Bildungsträger angestellt und berät, begleitet und qualifiziert die Sprachförderkräfte vor Ort. "Die Sprachförderkräfte machen täglich neue Erfahrungen bei der Arbeit mit den Kindern. Die heißt es regelmäßig zu reflektieren und die Erkenntnisse weiterzuentwickeln. Damit unterstütze ich die Fachleute vor Ort", erläutert Kwasnik die Inhalte ihrer Arbeit. Die genannten Kitas "teilen" sich die Halbtagsstelle organisatorisch, die Kosten werden zu einhundert Prozent aus dem Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" bestritten. Auch die Kosten für die Sprachförderkräfte werden vom Bund bezahlt. "Eine sehr sinnvolle Förderung", findet Fandrich.

 

Mit dem Bundesprogramm "Sprach-Kitas" stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas. Von Januar 2016 bis Dezember 2019 stellt der Bund insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können bis zu 4.000 zusätz-liche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden. Weitere Informationen zum Bundesprogramm "Sprach-Kitas" finden Sie auf der Webseite www.fruehe-chancen.de/sprach-kitas.

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