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Laatzen
Montag, 12.09.16 - 17:04 Uhr

Wahl: Wenig Verschiebungen in den Ortsräten

Großes Stühlerücken ist nicht zu erwarten

Sozialdemokrat Alexander Muschal dürfte in Laatzen Ortsbürgermeister bleiben.

Weder in Pattensen noch in Laatzen - in Hemmingen gibt es keine Ortsräte - wird es nach der Kommunalwahl kein große Stühlerücken in Bezug auf die Wahlen der Ortsbürgermeister/Innen geben.

REGION. 

In Gleidingen kommt die Union auf 46,3 Prozent der Wählerstimmen, hat damit die Sozialdemokraten hinter sich gelassen. Eigentlich müsste Rolf Pieper neuer Ortsbürgermeister werden, aber dafür fehlt der Union die absolute Mehrheit. Es bleibt abzuwarten, ob sich die SPD mit den Linken arrangiert und Silke Rehmert (SPD) dadurch gewählt wird. Im persönlichen Vergleich schneidet Christdemokrat Pieper mit 23,3 Prozent der Stimmen besser ab als Silke Rehmert (18,8 %).

 

Eindeutig ist die Angelegenheit im Ortsteil Ingeln/Oesselse: Die Union hat 56,5 Prozent der wählerstimmen auf sich vereinigt, die Sozialdemokraten wurdemn von 35,1 Prozent und die Bündnisgrünen von 8,4 Prozent gewählt. Christdemokrat Heinrich Hennies dürfte Ortsbürgermeister bleiben.

 

Wenn in Rethen Sozialdemokraten und Bündnisgrüne weiter an einem Strang ziehen, wird Helga Büschking Ortsbürgermeisterin béiben. Die SPD hat 41,5 Prozent erreicht, die Union um ihre Spitzenkandidatin Hannelore Flebbe 33,6 Prozeent. Mit 12,7 Prozent schneidet die FDP sehr gut ab, die Bündnisgrünen weisen mit 12,1 Prozent ebenso ein gutes Resultat auf.

 

Spannend könnte es im Ortsrat Laatzen werden: SPD und Bündnisgrüne erreichen zusammen nicht ganz 50 Prozent (39,4 % bzw. 9,5 %). Die Union hat 36,3 Prozent geholt, die Liberalen schafften 6,7 Prozent, die Linke 4,3 Prozent und die GFW 3,5 Prozent. Es ist aber davon auszugehen, dass Amtsinhaber Alexander Muschal Ortsbürgermeister bleiben wird.

 

In Pattensen-Mitte ist davon auszugehen, das der jetzige Ortsbürgermeister Günter Bötger (CDU) im Amt bleibt. Die Union hat mit 47,5 Prozent zwar nicht die absolute Mehrheit, aber das war vor fünf Jahren ebenso. Die im Ortsrat vertretenden Parteien haben sich damals auf Bötger verständigt, er hat zudem die meisten persönlichen Stimmen aller Kandidaten erreicht. Die SPD erzielte 32,0 Prozent, es folgen die Bündnisgrünen (11,0 %) und die Freien Wähler (9,5 %).

 

Klarheit herrscht in Koldingen: die Union kommt auf 69,7 Prozent, die SPD auf 30,7 Prozent. Das bedeutet, dass Amtsinhaber Marco Weber (CDU) wiedergewählt wird.

 

Offen scheint es in Hüpede/Oerie zu sein. Amtsinhaberin Marion Kimpioka (SPD) hat 18 Prozent der Wählerstimmen, die Sozialdemokraten kommen jedoch nur auf 30,2 Prozent. Da liegt die CDU mit 38,7 Prozent mit ihrem Spitzenkandidaten Horst Dobslaw (17,8 %) besser. Nicht zu vergessen die Freien Wähler (31,1 Prozent). Ihr Spitzenkandidat Hans-Friedrich Wullkopf holte 23,9 Prozent, das ist bei den persönlichen Stimmen Platz eins.

 

Svenja Blume (CDU) ist Ortsbürgermeisterin in Schulenburg, ob sie es bleiben wird, ist offen. Denn die Unabhängigen haben mit einem Stimmenanteil von 36,3 Prozent Platz eins vor der CDU (30,8 %) und könnten das Amt für sich in Anspruch nehmen, der SPD (28,6 %) und den Grünen (4,3 %). Svenja Blume hat allerdings die meisten persönlichen Stimmen (26,7 %) aller Bewerber.

 

Mit 59,1 Prozent führen die Unabhängigen in Jeinsen die Bilanz an. Die Sozialdemokraten wurden von 30,1 Prozent der Wähler gewählt, die Union schneidet mit 12,7 Prozent schwach ab. Ortsbürgermeister Günter Kleuker dürfte in seine nächste Amtsperiode gehen, 45,6 Prozent der Wähler wollen das auch so.

 

 

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