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Sport
Montag, 04.12.17 - 15:34 Uhr

Fußball: Die Schiedsrichterei im TSV Pattensen ist sehr gut aufgestellt

Die Schiedsrichter des TSV Pattensen (von links): Richard Jemelin, Lukas Scholz, Zaifo Myri, Benedikt Junge, Lennart Lampe, Harald Kunze, Nico Schünemann, Ole Deubel, Gerd Uschner, Lucas Heuschkel, Niklas Kunze, Cedric Schünemann, Andreas Junge und Uwe Heuschkel. Auf dem Foto fehlt Max Bock.

PATTENSEN. 

"Ohne Schiedsrichter geht es nicht!" - so lautet der Titel einer Image-Kampagne des Niedersächsischen Fußballverbandes. Ein leuchtendes Beispiel ist mittlerweile der TSV Pattensen. och vor wenigen Jahren konnte der Verein keine aktiven Schiedsrichter stellen, heute sind es insgesamt 15 Schiedsrichter, die Woche für Woche an der Pfeife beziehungsweise an der Linie im Einsatz sind.

 

Bevor Uwe Heuschkel, Benedikt Junge und Niklas Kunze im Jahr 2013 als Schiedsrichter beim TSV Pattensen anheuerten, war der damalige Schiedsrichterobmann Wilhelm Paulig allein auf weiter Flur. "Vereine, die keine Schiedsrichter stellen, müssen Beiträge an den Verband zahlen. Das war eine ganze Menge Geld, die der TSV Pattensen jedes Jahr bezahlen musste", sagt Harald Kunze.

 

Mit dem Trio Uwe Heuschkel, Benedikt Junge und Niklas Kunze begann eine rasante Entwicklung der Schiedsrichter im Verein. 2014 wurde Andreas Junge Schiedsrichterobmann, in den vergangenen drei Jahren konnte die Anzahl der Unparteiischen auf 15 erhöht werden. "Diese Saison ist die erste vielen Jahren, in der der Verein keine Strafgebühren wegen fehlender Schiedsrichter zahlen muss. Das ist eine tolle Entwicklung", sagt Andreas Junge. Mittlerweile pfeifen sogar drei Schiedsrichter auf Kreisliga-Ebene.

 

Die 15 Schiedsrichter beim TSV Pattensen sind im Laufe der Zeit zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden. "Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist enorm, das ist bei dem teilweise großen Altersunterschied nicht unbedingt selbstverständlich. Wir treffen uns alle 14 Tage zum Stammtisch und tauschen uns aus und erzählen von den eigenen Erfahrungen auf den Plätzen", sagt Junge. Hinzu kommt mindestens ein jährlicher Ausflug zu einem Bundesligaspiel - in diesem Jahr war es ein Heimspiel von Borussia Dortmund gegen die TSG Hoffenheim.

 

"Wir sind mit aktuell 15 Schiedsrichtern sehr gut aufgestellt. Aber es ist nicht leicht, junge Menschen für die Schiedsrichterei zu begeistern. Von daher sind wir immer auf der Suche nach weiteren ambitionierten Jungschiedsrichtern. Was im Verein zum Beispiel noch fehlt, sind weibliche Schiedsrichterkolleginnen. Die Wertschätzung innerhalb des Vereins ist jedenfalls bombastisch, darüber sind wir sehr froh und es macht uns auch ein wenig stolz", sagt Kunze.

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