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Sport
Mittwoch, 16.05.18 - 12:10 Uhr

Sportliche Highlights bei den 41. Wilkenburger Reitertagen

Sieger des „Großen Preises von Wilkenburg“: Imke Harms mit Simbayo. Anna Maria Sterthues von der Deutsche R+S Dienstleistungen als Sponsor der Prüfung.

Am vergangenen Wochenende ging es auf dem Turniergelände des Reitervereins Wilkenburg wieder hoch her. Die über die Grenzen Hannovers hinweg bekannten Wilkenburger Reitertage fanden nun schon zum 41. Mal statt.

WILKENBURG. 

An insgesamt vier Veranstaltungstagen zeigten regional und überregional erfolgreiche Springreiter und vielversprechender Nachwuchs ihr Können. Gespannt verfolgten die zahlreichen Besucher insgesamt 19 Springprüfungen der Klassen E bis S** bei bestem Wetter.

 

Besonders interessant für Züchter und Reiter wurde es bei der Prüfung um den "Wilkenburger Stutenpreis", der in diesem Jahr bereits zum achten Mal ausgeschrieben wurde. Hierbei handelt es sich um eine Springpferdeprüfung der Klasse A** für vier - sechsjährige Stuten. Besonderheit der Prüfung ist die vorhergehende Musterung an der Hand. Hier werden die Stuten hinsichtlich Exterieur, sowie Schritt und Trab auf der Dreiecksbahn bewertet. Diese Benotung und das Ergebnis aus dem Parcours fließen gleichwertig in das Gesamtergebnis ein. Hendrik Goslar siegte mit der fünfjährigen Stute Venecia 23 gezüchtet von Dieter Ortmann. Auch die Vorjahressieger des Stutenpreises, Thomas Wirries auf Sunstar Odessa, konnte das konstante Niveau der nun fünfjährigen Stute mit dem zweiten Platz beweisen.

 

Als Teil der Qualifikationsrunde zum Heide-Derby fand zum ersten Mal bei den Wilkenburger Reitertagen eine Springprüfung der Klasse A** mit sowohl abwerfbaren Sprüngen als auch festen Geländehindernissen statt. Ann-Kathrin Krüger siegte auf ihrer Stute Esperanza 73 und qualifizierte sich somit mit fünf weiteren platzierten für das Finale im September.

 

Spannend wurde es für die zahlreichen Zuschauer auch am Sonntagnachmittag, kurz vor der Prüfung des "Großen Preis von Wilkenburg". Das im März geborene Stutfohlen aus der Zucht von Hinrich Kallis wurde dem Publikum an der Seite seiner Mutter Numero Uno vorgestellt. Ein paar Wochen zuvor hatte der Reiterverein Wilkenburg bereits öffentlich dazu aufgerufen Namensvorschläge für dieses und ein weiteres Fohlen, welches sich leicht verletzt hatte und somit nicht vor Ort sein konnte, einzuschicken. Nach einer ausführlichen Führung, für die Teilnehmer der Namenssuche, über das Turniergelände, trabten Stute und Fohlen über das Gelände. Aus den rund 100 Einsendungen wählte Kallis für das Stutfohlen aus seiner Zucht den Namen Dancing Queen. Das Hengstfohlen aus der Zucht von Birke Großheim bekam den Namen Cicero.

 

Im Anschluss an die Fohlentaufe kam es dann zum sportlichen Höhepunkt des Turniers, einem S** Springen mit anschließender Siegerrunde. Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten die Zuschauer die Ritte der Profis. Die schnellsten und fehlerfreien Reiter durften dann in einem verkürzten Parcours noch einmal an den Start gehen. Mit zwei schnellen und fehlerfreien Umläufen konnte Imke Harms, mit ihrem Hengst Simbayo, Christopher Bartels mit Samantha und Heiko Tietze mit Grey Top auf die Plätze verweisen. Der Reiterverein Wilkenburg freut sich über die gelungene Veranstaltung und geht in die Planung für die Wiederauflage im nächsten Jahr.

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