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Pattensen
Mittwoch, 02.10.19 - 14:51 Uhr

Leinetalschule Jeinsen: Stadtverwaltung beantwortet Fragenkatalog

Informationsgrundlage für Workshop am 21. Oktober

Wie bereits berichtet hat die Elterninitiative der Jeinser Leinetalschule zum Erhalt vor einigen Wochen einen Fragenkatalog an den Rat der Stadt Pattensen gesandt. Die Verwaltung hat sich der Beantwortung angenommen und stellt die Antworten sowie ergänzendes Zahlenmaterial nun mit der Ergänzungsdrucksache 439.2 im Ratsinformationssystem zur Verfügung. Die Daten sind damit für jeden Interessierten abrufbar. Die Drucksache wird unter der Bezeichnung IX/439.2 zu finden sein.

PATTENSEN. 

Die Stadtverwaltung hat über die vergangenen Wochen vor allem das bisherige Datenmaterial aktualisiert und eine Stellungnahme der Landesschuldbehörde eingeholt. Auch ist nochmal nachrichtlich der Beschluss zu Schulgrenzöffnungen beigefügt. Die Daten bilden die Informationsgrundlage für den am 21. Oktober, 18 Uhr, stattfindenden Workshop. Als Ort wurde die Ernst-Reuter-Schule ausgewählt, die die großzügigsten Räumlichkeiten bietet.

 

Hierzu hat zwischen Bürgermeisterin Ramona Schumann und der IG-Sprecherin Alexandra Stolle ein Gespräch stattgefunden, in dem der Rahmen und die Bedingungen für die Veranstaltung Gegenstand gewesen sind. Dabei sind sich beide darüber einig gewesen, dass eine Arbeitsphase mit zu vielen Menschen nicht hilfreich sei. Daher wird im Anschluss an eine Rücksprache mit der IG die Teilnehmerzahl für die Arbeitsphase auf 60 bis 70 Personen begrenzt. Dies entspricht der Größenordnung der Teilnehmerzahlen an den Veranstaltungen der Initiative und den Fachausschüssen. Daran hat sich die Bürgermeisterin in den Gesprächen orientiert.

 

Die Anmeldung erfolgt per Mail unter buergerbeteilung@pattensen.de. Die Teilnehmerliste wird nach Eingang der Anmeldungen erstellt. Eine Warteliste wird eingerichtet. Zeitraum der Anmeldung ist der 5. bis 14. Oktober. Pro Mail kann jeweils eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer gemeldet werden. Eine Rückmeldung seitens der Stadtverwaltung erfolgt bis 15. Oktober.

 

Es besteht der Wunsch über die Vor- und Nachteile des vorliegenden Vorschlags zu diskutieren. Die IG möchte die Ratspolitikerinnen und - politiker überzeugen, die Leinetalschule zu erhalten. Die Initiative hat kritisiert, dass die sozialen und pädagogischen Fragen nicht genug Raum eingenommen haben. Bürgermeisterin Ramona Schumann hat dieser Annahme in ihrer Haushaltsrede widersprochen, aber in der vergangenen Diskussion auch Kommunikationsfehler insbesondere zu diesen Punkten eingeräumt. In dieser Gemengelage wird der Abend zu gestalten sein.

 

Unterstützung bekommen beiden Seiten von Petra Kniesburges aus Pattensen, die als Moderatorin den Abend begleiten wird. Das Ziel ist eine Entscheidungsunterstützung für die Ratspolitik zu ermöglichen, die nicht nur im Fokus des wirtschaftlichen, sondern auch des sozialen, des strukturellen, unter Aspekten der Stadtentwicklungs und des pädagogischen Blickwinkels steht. Hierzu werden in Gruppenarbeiten die Chancen und Risiken von den Teilnehmenden diskutiert werden. Unter Zuhilfenahme der vorliegenden Fakten und Informationen und eines Perspektivwechsels sollen verschiedene Sichtweisen Raum bekommen.

 

Abschließend soll auch die Frage geklärt werden, wie Politik und Verwaltung solche Situationen in Zukunft vermeiden können und wie ein weiterer Verlauf auch unter Bürgerbeteiligung aussehen sollte.

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