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Sport
Freitag, 01.05.20 - 15:25 Uhr

Leichtathletik: Lauf statt Tanz in den Mai

Start ist um 23.30 Uhr und es wird eineStunde gelaufen

Björn Bartels und Alexander Maus aus dem TKJ Sarstedt ist beim Lauf in den Mai dabei.

SARSTEDT. 

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Wenn schon kein gemeinsames Training oder Wettkampf-Teilnahmen mehr möglich sind, dann lassen sich die Aktiven vom Sarstedter TKJ-Lauftreff Alternativen einfallen. So konnte kürzlich Janine Thürnau, Spitzenläuferin beim Lauftreff, nicht beim Hannover-Marathon laufen - legte stattdessen in einem 24 Stunden-Lauf 121,6 km zurück - wir berichteten darüber. "Wenn wir schon nicht in den Mai tanzen dürfen, dann laufen wir halt in den Mai", hatte "achilles-running.de" vorgeschlagen. "Für solch leicht verrückte Aktionen bin ich immer zu haben", stellte Björn Bartels, der Leiter des TKJ-Lauftreffs, lachend fest.

 

Und er startete am gestrigen Gründonnerstag, um 23.30 Uhr mit einer Stirnlampe zum "Lauf in den Mai". Und er blieb dabei nicht alleine: neben ihm nahmen Alexander Maus, der Leiter der TKJ-Leichtathletik-Abteilung, sowie Helge Stetefeld, im Jahr 1972 einer der Mit-Gründer des Lauftreffs, an der Aktion teil. Vorgabe war, dass von 23:30 Uhr an mindestens eine Stunde gelaufen wird, egal in welchem Tempo.

 

Björn Bartels berichtete nach dem Event: "Rechtzeitig um 23:30 Uhr hörte der Regen auf. Die ersten Kilometer waren schon ein wenig unheimlich, da fast niemand um diese Zeit unterwegs war, abgesehen von ein paar Betrunkenen. Das Tolle war, dass wir durch diese Aktion zeitlich gemeinsam einen Lauf absolvieren konnten, auch wenn jeder für sich alleine gelaufen ist".

 

Wegen der Corona - Sicherheitsvorschriften konnten auch die TKJler nicht als kleine Gruppe laufen, sondern mussten den vorgeschriebenen Abstand einhalten. Die TKJler liefen etwa zehn Kilometer in der Stunde. Neben den Aktiven vom TKJ Lauftreff hat noch Lars Hampel aus Giesen, der für Eintracht Hildesheim startet, an der Aktion teilgenommen. "Keine geplanten Wettkämpfe heißt auch Ausbruch aus Strukturen und Zeit für ungewöhnliche Aktionen in Corona-Zeiten", sagt der und trifft den Nagel damit auf den Kopf.

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