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Sarstedt
Freitag, 15.05.20 - 14:25 Uhr

Stadt Sarstedt startet Werbekampagne

Plakat- und Anzeigenwerbung beginnt

Stadtmanagerin Andrea Satli (links im Bild) und Bürgermeisterin Heike Brennecke werben für den Einzelhandel in Sarstedt.R. Kroll

Wie bereits angekündigt hat die Stadtverwaltung Sarstedt ihre Werbekampagne für den Einzelhandel gestartet, die ersten zwei großflächigen Plakate sind angebracht, weitere Folgen. Das wurde heute im Rahmen des Corona-Pressegsprächs des Krisenstabes im Rathaus verkündet.

SARSTEDT. 

An der Ecke Breslauer Straße/Zufahrt zum Gymnasium und an der Ecke Voss- Straße/Holztorstraße sind die zwei ersten großformatigen Plakate zu sehen. "Werde Lokalpatriot" und "Warum in die Ferne schweifen" ist dort jeweils zu lesen. Weitere dieser großflächigen Plakate werden in den nächsten Tagen folgen. "Diese Kampagne ist längerfristig angelegt", sagte dazu Stadtmanagerin Andrea Satli. "Und das ist erst ein Anfang. Unsere Botschaft: Kauft lokal ein." Mit dem Sarstedter Stadtmarketing sei noch Weiteres in der Planung. "Wir wollen damit das Bewusstsein der Leute schärfen und den Handel unterstützen. Wir hoffen, dass das verstanden wird."

 

Aus der Sicht der Polizei, dem Bauamt und dem Ordnungsamt der Stadt Sarstedt gibt es nichts Neues zu berichten. "Alles läuft normal", berichtete Polizei-Hauptkommissar Frank Müller. Lediglich die häusliche Gewalt  sei angestiegen. Rembert Andermann und Fynn Gogoll aus dem Bauamt beziehungsweise dem Ordnungsamt werden auch von keinen Sorgen geplagt. Lediglich die Einbußen aus den Gewerbesteuer-Vorauszahlungen steigen weiter an: die Differenz zur im Haushalt eingeschriebenen Einnahme von 8,6 Millionen Euro ist auf 681 000 Euro angestiegen. "Das wird uns bestimmt noch bis ins nächste Jahr begleiten", meint Bürgermeisterin Heike Brennecke.

 

Claudia Wallbaum, im Rathaus für Schulen und Kindertagesstätten (Kitas) zuständig, berichtete, dass die Nachfrage an Notbetreuung in den Kitas von 33 auf 50 innerhalb einer Woche gestiegen ist. Aus den Grundschulen seien keine Anfragen zur Notbetreuung im Rathaus eingetroffen. Zeitnah werde es ein Treffen mit den Kita-Leitungen geben, um zu besprechen, wie in den Sommerferien die Notbetreuung praktiziert werden könnte.

 

Stadtbrandmeister Jens Klug berichtete von zwei Einätzen in den zurückliegenden Woche und darüber, dass der reguläre Dienstbetrieb nach Pfingsten wieder aufgenommen werden soll.

 

Bisher haben drei Betriebe und drei Vereine Anträge für Geld aus dem Hilfsfonds der Stadt beantragt. Wie Heike Brennecke sagte, wird der Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt sich dieser Anträge zeitnah annehmen.

 

Nächste Woche ist Himmelfahrtstag, ein beliebte Tag in der Bevälkerung für Veranstaltungen. "Gruppenbildungen sind verboten", sagte Heike Brennecke. Die Stadtverwaltung werde allerdings keine Betretungsverbote für öffentliche Gelände verfügen, sie hoffe auf die Vernunft der Leute. 

 

Das Freibad in Sarstedt könnte nach Lockerungsverbot der Landesregierung vom 25. Mai an wieder geöffnet werden, aber Heike Brennecke geht davon aus, dass das in Sarstedt noch nicht so kommen wird. "Uns fehlen noch klare Vorgaben vom Gesetzgeber", sagte sie nachdrücklich. "Wir wollen in Sarstedt keinen Hotspot für Infektionen aufmachen."

 

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Sarstedt weiter im positiven Sinn stabil, in der vergangenen Woche gab es nur einen neuen Fall. "Auch im Landkreis Hildesheim íst die Infiziertenzahl rückläufig", berichtete die Bürgermeisterin.

 

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