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Sarstedt
Freitag, 19.06.20 - 15:55 Uhr

Besucherzahl des Innerstebades lässt Wünsche offen

Sarstedter Corona-Krisenstab hat wieder getagt

Bürgermeisterin Heike Brennecke und Badbetriebsleiter Detlef Kollecker hoffen darauf, dass die Leute die Scheu vor einem Besuch des Innerstebades schnell ablegen und dadurch die Besucherzahlen wieder steigen mögen.R. Kroll

Auch an diesem Freitag hat der Corona-Krisenstab der Stadt Sarstedt wieder zusammen mit Pressevertretern getagt, allerdings nicht im Rathaus, sondern vor dem Innerstebad, und das aus gutem Grund: die Freizeiteinrichtung soll bei den Menschen wieder mehr in den Blickpunkt rücken, denn die Besucherzahlen sind nach der Wiedereröffnung am 10. Juni noch längst nicht überzeugend, es bleiben Wünsche offen.

SARSTEDT. 

Das klang beinahe beschwörend: Heike Brennecke, Bürgermeisterin der Stadt Sarstedt, und Detlef Kollecker, Betriebsleiter des Innerstebades, rufen die Menschen in Sarstedt und Umgebung dazu auf, trotz Corona-Pandemie ihre Scheu vor einem Besuch des Bades abzulegen und zum Schwimmen ins Freibad zu kommen. Der Grund für diesen Aufruf: nach der Wiedereröffnung des Freibades am 10. Juni lassen die Besucherzahlen noch großen Spielraum. An der Wassertemperatur kann es jedenfalls nicht liegen, dass die Gäste ausbleiben: satte 28 grad Celsius sind eine feste Größe, die für das Bad sprechen. Detlef Kollecker spricht zudem die Hoffnung aus, "dass die Pandemie-Einschränkungen hoffentlich bald gelockert werden. Schon allein deshalb werden mehr Besucher kommen."

 

Seinen ersten Auftritt im Corona-Krisenstab hatte heute der neue Leiter des Fachbereichs 1, Christoph Neuber. "Von nächster Woche an wird - wenn auch noch eingeschränkt - in den Kindertagesstätten wieder der Regelbetrieb aufgenommen." Allerdings könnte es sein, dass die gewohnten Zeit nicht immer und überall eingehalten werden können. Sein Appell an die Eltern: "Akzeptieren Sie das bitte." Personell seien die Einrichtungen auf den Regelbetrieb gut eingestellt. Und: in den Schulen laufe der Betrieb.

 

Polizei-Haupkommissarin Sylvia Hanke zeigte sich mit einer bestimmten Entwicklung in der Stadt nicht zufrieden: "Durch die Lockerungen der Corona-Einschränkungen werden uns aus der Einwohnerschaft kaum noch Vergehen gemeldet", sagte die Leiterin das Sarstedter Polizei-Kommissariats. Besorgt fügte sie hinzu: "Aber auch die Polizei will, dass keine zweite Infektionswelle gibt. Deshalb müssen die Verbote und Verordnungen von den Bürgern eingehalten werden. Wir sind auf Hinweise angewiesen, um denen nachgehen zu können und Verfehlungen zu unterbinden."

 

Geld aus dem Hilfsfonds der Stadt Sarstedt ist bisher von sieben Unternehmen und fünf Vereinen beantragt worden. Das berichtete Fynn Gogol. Der Verlust an Gewerbesteuereinnahmen liege derzeit bei 840 00 Euro. Mit Nachdruck wies er auf die Maskenpflicht hin - die leider nicht immer und überall eingehalten werde.

 

Eine neue Werbeaktion für die Stadt kündigte Andrea Satli, Stadtmanagerin im Sarstedter Rathaus, an. Die Stadtverwaltung werde gemeinsam mit dem örtlichen Marketingverein sowie der Gemeinschaft für Handel und Gewerbe (GHG) zeitnah ein weiteres Aktionsprogramm zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage von Geschäften, Dienstleistern und anderen Unternehmen auflegen. 

 

Nichts zu berichten gibt es aus dem Bauamt der Stadt: Lars Kuntze musste deshalb mit Neuigkeiten passen.

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