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Sarstedt
Mittwoch, 22.07.20 - 15:50 Uhr

Aktion "Offenes Fenster" wird voller Erfolg

Erste Bilanz bringt nur posítive Erkenntnisse

Sie haben heute nur Positives über die Aktion "Offenes Fenster" berichtet (stehen von links): Magdalene Mertensen, Inge Jungesblut, Nils Rubel und Heike Brennekce sowie (auf der Treppe von links) Ilham Hasso, Ina Gehrmann, Heiko Totz und Jessica Schablow.rk

Als am 27. Mai die Aktion "Offenes Fenster" der Kommunalen Jugendpflege Sarstedt, der Stadtverwaltung Sarstedt und dem Familienzentrum Sarstedt - unterstützt durch die Kastanienhofschule und der Nachbarschaftsagentur Spontan - startete, wusste niemand, wie sich das entwickeln und was dabei herauskommen würde. Heute Vormittag zogen die Akteure die erste Bilanz - und die fällt ausgesprochen und ausnahmslos positiv aus.

SARSTEDT. 

Zur Erinnerung: Die Aktion ist eingerichtet worden, um den Menschen aufgrund  der Corona-Pandemie geschlossenen Einrichtungen wie das Jugend- oder das Familienzentrum Ersatz für Gespräche zu geben. Wie berichtet stehen an offenen Fenstern in allen Ortsteilen Akteure dazu zu bestimmten Zeiten zur Verfügung.

 

Heute traten neben Bürgermeisterin Heike Brennecke Heike Totz, Inge Jungesblut, lham Hasso (alle Familienzentrum), Magdalene Martensen (Spontan), Nils Rubel (Grundschule Kastanienhof), und Jessica Schablow (Jugendzentrum Klecks) vor die Presse, um ihre gemachten Erfahrungen und Eindrücke der Öffentlichkeit zu vermitteln.

 

Das eine Fester wurde überwiegend von jungen, das andere von älteren Menschen besucht, aber in Regel waren alle Altersklasse zu den Fenstern gekommen, um etwas los zu werden, Fragen zu stellen oder einfach nur ein Gespräch zu führen. Es gab auch Anregungen wie das Reinigen eines Bolzplatzes oder andere dinge, die aus Sicht der Besucher anders sein könnten. "Viele Jugendliche sind mit einem gezielten Gesprächsbedarf zu uns gekommen", berichtete Jessica Schablow. "Wesentlich ist, dass wir uns alle Themen anhören", sagte Heike Totz. Magdalene Martensen fügte hinzu: "Ein Klönschnack am offenenFenster kann sehr wichtig und besser sein, als die Zeit vor dem PC oder im Büro, sein." Zu Spontan seien allerdings mehr ältere Leute gekommen.

 

"Die Aktion zeigt uns, was die Menschen in der Corona-Krise so umtreibt", sagte Heike Brennecke. Es sei eine tolle Idee gewesen, diese Aktion einzurichten. Nils Rubel betonte: "Der Kontakt zu den Schülern und auch zu den Eltern über dieses niedrigschwellige Angebot war und ist uns wichtig. Das ist gut angenommen worden."

 

Heike Totz freut sich besonders darüber, dass bei dieser Aktion ein sinnvolles Netzwerk entstanden ist. "Wir tauschen uns regelmäßig aus", sagte sie.

 

Die Aktion läuft weiter, wenn auch in den Sommerferien in einer etwas abgespeckten Form. An der Rathaustreppe sind eine Reihe von Aussagen der "Fenster"-Besucher abgedruckt.

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