Hemmingen
Dienstag, 20.04.21 - 10:10 Uhr

Bürgermeisterkandidatin Schröder setzt sich für verstärkten Radwegeausbau und Klimaschutzmanagement ein

Die frisch gewählte Kandidatin, Katja Schröder, hat klare Zielvorstellungen in Sachen Klimaschutz: Sie möchte eine Energie- und Klimaschutz-Stabsstelle im Hemminger Rathaus aufbauen.

HEMMINGEN. 

"Als Schulleiterin und Lehrerin weiß ich, dass besonders Kindern und Jugendlichen das Thema Klima- und Umweltschutz sehr wichtig ist. Ihren Wunsch, den Klimawandel aufzuhalten und Veränderungsprozesse mitzugestalten, unterstütze ich mit voller Kraft. Wir müssen früh ansetzen und erste wichtige Impulse initiieren. Mit gemeinsamen Projektwochen in den Grundschulen und der KGS rücken wir zum Beispiel die Themen 'Bekämpfung des Klimawandels' und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen noch stärker in den Fokus", sagt Schröder.

 

Eine intensive Zusammenarbeit mit der Politik und Verwaltung Hemmingens sei hier sehr wichtig, um konkrete und realistische Ziele gemeinsam zu definieren, Prioritäten sinnvoll zu setzen, Synergieeffekte zu nutzen und Vernetzungsprozesse voranzutreiben. Katja Schröder hierzu: "Ich setze mich für die Schaffung einer Stelle in der Verwaltung ein, die sich mit dem erforderlichen Expertenwissen ausschließlich mit den Themen Klimaschutz und Energiewende befasst. Mehr noch: Um eine wirklich zukunftsfähige, nachhaltige und bewusste Umwelt- und Klimapolitik zu machen, benötigt Hemmingen ein systematisches Energie- und Klimaschutzmanagement."

 

Katja Schröder geht davon aus, dass durch den bereits angelaufenen Prozess der Digitalisierung der Verwaltung und im Hinblick auf umfassende altersbedingte Veränderungen in der Verwaltung entscheidende Personalressourcen frei werden. Das Ziel ist klar definiert: Der Klima- und Umweltschutz sowie die Energiewende seien sehr bedeutsame und komplexe Themen. Hierfür würden ausgewiesene Fachleute benötigt, die die Umsetzung vor Ort gestalten und vorantreiben.

 

Die aktuelle Debatte um den Ausbau der Radwege bewertet Schröder so: "Ich unterstütze die Forderungen des ADFC und der 'Fridays-for-future-Gruppe' aus Hemmingen. Der ADFC hat mit dem Hemminger Radwegeplan eine gute und plausible Grundlage geschaffen. Diese umfasst einen Bedarf von 300 000 Euro pro Jahr über die kommende Wahlperiode von fünf Jahren. Fördermittel von der Region, dem Land und dem Bund durch zum Beispiel die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriums und durch die Modellprojektförderung 'Klimaschutz durch Radverkehr' müssen zeitnah beantragt werden, damit der Haushalt der Stadt entlastet wird."

 

"Ein Paradigmenwechsel ist dringend notwendig. Hemmingen ist auf einem guten Weg. Jetzt muss noch mehr positive Energie aufgewendet werden, um die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken. Mein Ziel ist klar: Hemmingen muss Klimaschutzstandort Nr. 1 in der Region werden", so Katja Schröder.

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