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Hemmingen
Mittwoch, 13.10.21 - 09:01 Uhr

Jugendfeuerwehren in Hemmingen trotzen der Corona-Pandemie

HEMMINGEN. 

Am vergangenen Sonnabend fand die Jahresversammlung der Stadtjugendfeuerwehr Hemmingen statt, Corona-bedingt in kleinerer Runde. Die Betreuerinnen und Betreuer der Jugendfeuerwehren in Hemmingen blickten auf spannende Monate zurück, in denen viele neue Herausforderungen gemeistert werden mussten. Die Jugendfeuerwehrdienste konnten lange Zeit nicht auf gewohnte Weise in den Feuerwehrhäusern durchgeführt werden. Stattdessen gab es unter anderem Online-Dienste mit Spieleabenden und Bastelaufgaben für zu Hause.

 

Trotz dieser ungewohnten Situation stieg die Zahl der Mitglieder in den Jugendfeuerwehren in Hemmingen von 96 Ende 2019 auf aktuell 120 an, davon sind 47 Mädchen und 73 Jungen. "Für die Betreuerinnen und Betreuer war diese Zeit von großem Mehraufwand geprägt, aber es hat sich ausgezahlt", so der Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Schneider.

 

Schneider bedankte sich besonders bei zwei großzügigen Spendern. Die Versicherungsmakler Heinrich A. Mittag GmbH spendete sechs Atemschutzgeräte-Attrappen an die Stadtjugendfeuerwehr, mit denen die Jugendlichen Einsatzübungen simulieren können. Das VGH Büro Thomas Meyer spendete einen großen Beitrag für ein Rauchhaus, das den Jugendlichen anschaulich die Ausbreitung von Rauch im Brandfall und die Funktion von Rauchmeldern erklärt.

 

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Heiko Schottmann bedankte sich bei den Betreuerinnen und Betreuern für ihre Arbeit. "Die Jugendfeuerwehr ist der Mitgliedermotor der Aktiven Einsatzabteilung und für die Sicherstellung des Brandschutzes in Hemmingen essentiell", so Schottmann. Die Vorsitzende des Feuerschutzausschusses Anette Wendt übersendete ein schriftliches Grußwort und bedankte sich im Namen des Rates der Stadt Hemmingen für die engagierte Jugendarbeit, die sich auch in der erfolgreichen Ausbildung neuer Feuerwehrkräfte widerspiegle.

 

In den vergangenen Wochen konnten die Dienste der Jugendfeuerwehr wieder vor Ort stattfinden, sodass den Jugendlichen spannende Erlebnisse und Ausflüge geboten werden konnten. Die Jugendlichen aus Hemmingen-Westerfeld und Devese haben zum Beispiel eine gemeinsame Kanutour unternommen und zusammen mit der Jugendfeuerwehr Wilkenburg eine Einsatzübung durchgeführt. In Hiddestorf/Ohlendorf kam ein Brandschutzmobil zur Jugendfeuerwehr, das verschiedene Experimente für die Jugendlichen bereithielt. Für die nächsten Wochen sind schon viele weitere Aktionen geplant, auf die sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehren in Hemmingen freuen können.

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