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Laatzen
Donnerstag, 10.02.22 - 09:01 Uhr

Stadtbahnstation Gleidingen wird barrierefrei ausgebaut

Neues Gleichrichterwerk und Kehrgleis ermöglichen Verlängerung der Linie 2

GLEIDINGEN. 

Das Ausbauprogramm für den Stadtbahnverkehr im Bereich Laatzen, Rethen und Gleidingen wird fortgesetzt. Der Verkehrsausschuss der Region Hannover hat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt, der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH (infra) 3,8 Millionen Euro für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle Gleidingen, zugleich neuer Endpunkt der ÜSTRA-Linie 2, zur Verfügung zu stellen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 10 Millionen Euro und werden durch das Land Niedersachsen zu 75 Prozent gefördert.

 

Bisher verkehrt die Stadtbahn-Linie 2 zwischen den Endpunkten Alte Heide und Rethen. Mit dem Ausbau der bisherigen Haltestelle Gleidingen/Orpheusweg kann die Linie 2 bis in den Ortsteil Gleidingen verlängert werden. Damit folgen die Region Hannover und die infra dem Wunsch der Stadt Laatzen und der Gleidinger Bürgerinnen und Bürger nach einer besseren Anbindung an das Stadtbahnnetz. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie war zuvor untersucht worden, dass die bisherige Haltestelle für die Verlängerung rund hundert Meter nach Norden verschoben werden - und um ein Kehrgleis erweitert werden muss.

 

Gebaut wird ein Mittelhochbahnsteig mit einer Breite von vier Metern und einer Länge von 70 beziehungsweise 56 Metern sowie ein Seitenhochbahnsteig mit einer Breite von 2,5 Metern und einer Länge von 56 Metern. Damit können am langen Abschnitt des Hochbahnsteigs Drei-Wagen-Züge der Linie 2 die Haltestelle nutzen, während am kürzeren Teil des Mittelhochbahnsteigs und am Seitenhochbahnsteig die Zwei-Wagen-Züge der Linie 1 von und nach Sarstedt verkehren. Alle Bahnsteigenden sind über Rampen barrierefrei zugänglich. Ampeln sichern die Querung der Straßen- und Gleisanlage.

 

Die neue Stadtbahnstation Gleidingen soll voraussichtlich Ende 2023 in Betrieb gehen. Der heutige Endpunkt Rethen wird als Wendeschleife dann nicht mehr gebraucht und zurückgebaut. Die freie Fläche soll als Park+Ride-Anlage mit rund 40 Stellplätzen dienen.

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