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Mittwoch, 16.02.22 - 13:07 Uhr

Das Viertelfinale steht fest - H96 bekommt es mit Leipzig zu tun

REGION. 

Der Jubel in Hannover am 19. Januar war groß. Denn nicht nur wenn der Lokalsport pausiert, ist Hannover 96 der populärste Verein in der Region. Erstmals seit der Saison 2006/07 ist den 96ern wieder der Einzug in das Viertelfinale des DFB-Pokals gelungen. Und das auch noch gegen ein favorisiertes Borussia Mönchengladbach. Der Pokal hat eben seine eigenen Gesetze. Selten traf dieses Sprichwort so gut zu, wie in diesem Jahr. Mit dem BVB, den Bayern oder eben Gladbach mussten schon einige der ganz großen Favoriten die Segel streichen. Stattdessen stehen nun also Mannschaften wie Hannover, St. Pauli oder der KSC in der Runde der letzten acht. Wir werfen einen Blick auf das anstehende Viertelfinale und schauen, welches Team in diesem Jahr die größten Chancen auf den Pokal hat.

Derby der Kultclubs im Viertelfinale

Das erste Viertelfinale am Dienstag, dem 1. März wird zwischen den beiden Kultclubs Union Berlin und FC St. Pauli ausgetragen. Während sich Union im Achtelfinale gegen die Lokalrivalen von Hertha durchsetzte, kegelte St. Pauli Titelverteidiger und Topfavorit Dortmund aus dem Wettbewerb. Bei dem 2:1- Auswärtserfolg waren die Kiezkicker die klar überlegene Mannschaft. Gleiches gilt allerdings auch für die Union. Der 2:3-Erfolg im Olympiastadion war deutlicher, als es das Ergebnis letztlich zeigt. St. Pauli scheint in dieser Saison ein Faible für Traditionsclubs zu haben. Bereits in der ersten Runde ging es gegen den 1. FC Magdeburg, in Runde 2 Stand das Duell gegen Dynamo Dresden ins Haus, dann folgte der BVB und nun geht es gegen Union. Mehr Tradition geht fast nicht. Anpfiff ist um 20:45 im Stadion an der Alten Försterei. 

Hannover empfängt den RB Leipzig

Das wohl härteste verbliebene Los hat ausgerechnet Hannover getroffen. Vorjahresfinalist RB Leipzig ist nach dem Ausscheiden von Bayern und Dortmund ganz klar der Topfavorit auf den Pokalsieg. Ähnlich sehen es auch die Buchmacher bei den Bundesliga Wetten und DFB Pokal Wetten. Hier werden die Bullen mit einer Quote von 1,90 gelistet. Hannover ist eher der Außenseiter und wir mit einer Quote von 34,00 gehandelt (Stand: 10.02.22). Zwar verlief die Saison der Sachsen alles andere als rund, trotzdem sind sie eigentlich das klar bessere Team. Das weiß auch H96-Trainer Christoph Dabrowski. Trotzdem wollen die Hannoveraner mutig an die Sache herangehen. Immerhin hat der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze. Das ist bereits gegen Gladbach mit dem ebenso deutlichen wie überraschenden 3:0 deutlich geworden. Tatsächlich sind beide Teams im DFB-Pokal noch ohne Gegentor. Wir sind gespannt, welches Teams zuerst einen Treffer hinnehmen muss.

Zweitliga-Duell in Karlsruhe

Bereits um 18.30 am Mittwoch, dem 2. März muss der HSV ran. Die Rothosen treten zum Zweitliga-Duell gegen den KSC an. Dabei könnte es das Jahr des HSV werden. In der Liga ist der ehemalige Bundesliga-Dino noch auf Aufstiegskurs und im Pokal war das Glück in Runde zwei und drei ebenfalls aus Seiten der Hanseaten. Sowohl gegen Nürnberg als auch den 1. FC Köln konnte man sich im Elfmeterschießen durchsetzen. Der KSC hingegen hat alle seine drei Pokalspiele innerhalb der regulären Spielzeit gewonnen. Die größte Überraschung war bislang wohl der 2:1-Erfolg in Leverkusen. Im Viertelfinale steht nun das Duell der beiden Zweitligisten an. Auch wenn der HSV in der Tabelle besser dasteht, dürfte es spannend werden. In der Liga haben sich die beiden nämlich auch „nur“ 1:1 getrennt. Bei den Buchmachern dürfte der HSV aufgrund des Heimvorteils mit den leicht besseren Quoten ins Spiel gehen.

Bundesliga-Duell zum Abschluss

Zum Abschluss des Viertelfinales treten am Mittwochabend um 20:45 VfL Bochum und der SC Freiburg gegeneinander an. Für beide ist die Runde der letzten acht noch gar nicht so lange her. Für alles andere darüber hinaus, muss man schon weit zurückblicken. In der Saison 1987/88 hat es der VfL tatsächlich ins Finale geschafft, Freiburg hingegen ist noch nie über das Viertelfinale hinausgekommen. Dieses Jahr könnte es allerdings soweit sein. Immerhin spielt der SC eine der besten Spielzeiten der Vereinsgeschichte und liegt derzeit sogar auf Europapokalkurs. Allerdings hat der DFB-Pokal bekanntlich seinen eigenen Regeln. Außerdem sind die Freiburger gewarnt. Das Duell in der Bundesliga am 13. Spieltag ging mit 2:1 an den Aufsteiger. Auch wenn der Sportclub bei den Buchmachern der Favorit auf den Einzug in das Halbfinale ist, ist natürlich für beide Teams alles drin.

 

Der DFB-Pokal ist so spannend wie nie – und Hannover 96 ist mittendrin. Da die größten Favoriten ihre Segel bereits streichen mussten, stehen die Chancen auf einen „Außenseiter-Erfolg“ so gut wie nie. Die Amateurclubs der Region haben übrigens über Bezirkspokal und Co. auch die Möglichkeit am DFB-Pokal teilzunehmen. 

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