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Sport
Freitag, 10.06.22 - 09:51 Uhr

Radsport: 300 Kilometer an einem Tag

Andreas Gleim bei Mecklenburger Seenrunde am Start

Andreas Gleim mit der Finisher-Medaille am Ziel.

SARSTEDT. 

"Einen Tag lang 300 Kilometer auf dem Rad. Das ist Abenteuer, das ist Leidenschaft - und das ist und bleibt für alle Freizeit-Fahrer die ultimative Herausforderung." So lautet das Motto des Veranstalters Koepke GmbH aus Penzlin. Der Sarstedter Hochleistungs-Radsportler Andreas Gleim war Teilnehmer der einzigartigen Mecklenburger Seen-Runde im Land der 1000 Seen.

 

Bei der 8. Auflage des deutschen Pendants zu der seit Jahrzehnten legendären "Vätternrundan" in Schweden um den Vätternsee müssen auch hier 300 Kilometer um zahlreiche Seen der Mecklenburger Seenplatte zurückgelegt werden. Neben dieser langen Distanz müssen auch rund 2100 Höhenmeter überwunden werden. Die Strecke der Mecklenburger Seenrunde führt die Fahrenden durch Wiesen, Felder, entlang einiger Seen und immer mitten durch die Mecklenburgische Seenplatte. Die Route verlief über Neubrandenburg, Feldberg, Neustrelitz, Schwarz, Röbel, Nossentiner Hütte, Alt Schönau, Groß Vielen und Penzlin zurück nach Neubrandenburg.

 

Andreas Gleim ist um 6:20 Uhr gestartet und war um 17:02 Uhr im Ziel. Für die 308 Kilometer (laut Fahrrad-Computer) hat er zehn Stunden, 41 Minuten und 34 Sekunden gebraucht. Mit leichter Enttäuschung stellt Gleim fest, dass das bei seiner dritten Teilnahme die langsamste Zeit war. Das hat einige Gründe gehabt: das Wetter in Mecklenburg zeigte sich diesmal von seiner stürmischen Seite. Auf den ersten 210 Kilometern herrschte entweder Gegenwind oder - was noch unangenehmer ist - Seitenwind. Bei einigen Böen musste Gleim viel Geschick aufbringen um nicht "weggepustet" zu werden. Zum Schluss setzte auch noch Regen ein.

 

Das Resümee des Sarstedter Ausnahme-Sportlers: "Unter solchen Bedingungen fährt man eigentlich kein 300 Kilometer-Radrennen, aber der angeborene Ehrgeiz hat mir verboten, aufzugeben. Als ich durch das Ziel gefahren bin, überwogen Freude und Stolz, diese Runde abermals bewältigt zu haben. Zudem ich beinahe einen 30 km/h-Schnitt geschafft habe. So war meine Form äußerst gut und die lange und intensive Vorbereitung hat sich ausgezahlt."

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