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Sport
Mittwoch, 23.11.22 - 08:01 Uhr

Finn Wendland wird dreifacher deutscher Nachwuchs-Kurzbahnmeister

Anfang November wurde Finn von Deutschen Schwimmverband in den Perspektivkader berufen, diese Kadereinstufung ist nochmals eine Stufe höher als seine NK 1 Berufung aus dem letzten Jahr.

RETHEN/SARSTEDT. 

Die Schwimmoper in Wuppertal war in diesem Jahr Austragungsort der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Hierzu konnten sich 738 Schwimmer aus 155 Vereinen qualifizieren. Für die SG RethenSarstedt sprang Finn Wendland (Jahrgang 2005) jeden Tag ins Wasser. Für die jüngeren Jahrgänge, ab 2005 und jünger männlich sowie 2006 und jünger weiblich, gab es eine gesonderte Nachwuchswertung mit Finalläufen.

 

Am ersten Tag belegte Finn Wendland Platz 4 über 100m Brust in einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:01,81 Minuten. Am zweiten Wettkampftag standen die kräftezehrenden 400m Lagen auf seinem Programm. Den Vorlauf beendete Wendland noch als Dritter in der Nachwuchswertung in einer Zeit von 4:27,04 Minuten. Am Nachmittag zündete er jedoch seinen Turbo und siegte im Nachwuchsfinale mit drei Sekunden Vorsprung in einer fantastischen Bestzeit von 4:19,25 Minuten. Im Finale der Großen waren nur fünf Schwimmer schneller als Wendland.

 

Am Sonnabend startete Wendland über 200m Lagen. Den Vorlauf beendete er erneut als drittschnellster in der Nachwuchswertung in 2:05,00 Minuten. Auch hier gelang ihn am Nachmittag eine tolle Verbesserung. In einer Zeit von 2:01,04 Minuten konnte er mit einer Sekunde Vorsprung die Goldmedaille gewinnen. Gleichzeitig verbesserte Wendland den 15 Jahre alten niedersächsischen Landesjahrgangsrekord (LJR) von Jan Davis Schepers um 33 Hundertstel. Auch hier waren im Finale der Großen nur fünf Schwimmer schneller als Wendland.

 

Der letzte Wettkampftag hatte es für Finn Wendland nochmal in sich. 100m Lagen und 200m Brust standen für ihn auf dem Programm. Über 100m Lagen stellte er schon im Vorlauf klar, dass seine Ambitionen ein Gewinn des Lagentripels in der Nachwuchswertung sind. Als Vorlaufschnellster (0:56,49 Sekunden) dieser Wertung legte Wendland am Nachmittag noch einen drauf und siegte erneut recht souverän in neuer persönlicher Bestzeit von 0:55,90 Sekunden. Die 200m Brust beendete Wendland zum Abschluss auf Platz 4, erneut mit einer persönlichen Bestzeit von 2:16,10 Minuten.

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