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Pattensen
Donnerstag, 24.11.22 - 08:31 Uhr

Spanndender Literaturvortrag über Krieg in der AWO-Begegnungsstätte

PATTENSEN. 

Am vergangenen Freitag hat im voll gefüllten Raum der AWO-Begegnungsstätte ein spannender Literaturvortrag über große Literaturwerke der vergangenen 200 Jahre über Krieg und aus dem Krieg stattgefunden. Unter der Überschrift "Der Krieg soll verflucht sein" - einem Zitat aus Brechts Mutter Courage - zeigte der Vortrag, dass vor allem individuelle Schicksale und Sichtweisen sowie auch klare Analysen und aufgezeigte Irrungen Inhalt der großen Werke waren.

 

Lebendige Gespräche, lauter Beifall und dann auch der lebendige, reflektierende Austausch machten deutlich, dass die Zuhörenden sehr angetan waren Der Vorsitzende des Pattenser Kulturtreffs, Joachim Niepel, fasste die Vortragsinhalte wie folgt zusammen: "Der Referent, Christoph Walther, langjähriger IGS-Schulleiter in Hannover und Gymnasiallehrer in Laatzen, Jahrgng 1949, hat uns Tolstois klare Kriegsanalysen und seine Bilanz, jeder Krieg sei widersinnig, Ernst Jüngers zynische Idealisierung des Kriegsheldentums, Erich Maria Remarques Beschreibung, dass im Krieg alle gezwungen seinen, 'zum Tier zu werden', Karl Kraus` apokalyptische Vision von den letzten Tagen der Menschheit und auch Alexander Kluges Täter und Opferbetrachtungen zum Luftangriff auf Halberstadt eindrucksvoll nahe gebracht, um nur einige Facetten des tiefgreifenden Vortrags zu benennen."

 

Und er ergänzte, dass alle Teilnehmenden die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung berührt und inspiriert verlassen haben. "Wir sind als Pattenser Kulturtreff anschließend vielfach animiert worden, weitere Veranstaltungen entsprechenden Formats anzubieten!" stellte Niepel abschließend fest.

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