Pattensen

So gut wie sicher: Turnhallen werden zur Flüchtlingsunterkunft

[PATTENSEN]

Bis Ende März wird die Stadt Pattensen weitere 149 zugewiesene Flüchtlinge aufnehmen und einquartieren müssen. Wo und wie ist dabei die große Frage, erkennbar nutzbaren Raum gibt es nicht – deshalb werden eine oder mehrere Sporthallen im Stadtgebiet gezwungenermaßen favorisiert. Das erläuterten heute Nachmittag in der Rathausnebenstelle an der Walter-Bruch-Straße Bürgermeisterin Ramona Schumann, Erster Stadtrat Axel Müller und Fachbereichsleiter Jörg Laszinski gegenüber Journalisten.. Welche Sporthallen es sein werden, das ließ die Spitze der Stadtverwaltung offen, geprüft wurden mehrere Standorte. Sicher scheint, dass ganz kleine Sporthallen in den Ortsteilen kaum infrage kommen, es bliebe also nur die große Sporthalle am Schulzentrum. Hier könnten bis zum 250 Personen ein vorübergehendes Quartier zugeteilt bekommen. "Es gibt leider noch keine neuen Erkenntnisse, ob wirklich Flüchtlinge in den Sporthallen untergebracht werden müssen", sagte Ramona Schumann. Die Stadtverwaltung warte darauf, dass mögliche Betreiber der Unterkünfte verlässliche Zahlen für einen Vertrag mit ihnen liefern. Das müsse danach mit der Region Hannover abgestimmt werden, nun werde darauf gewartet, dass der Startschuss falle. "Wir stoßen zur Zeit an Grenzen, die wir nicht beeinflussen können."

Axel Müller machte deutlich, dass keine Entscheidung darüber gefallen sei, ob und wenn ja welche Sporthallen zu Flüchtlingsunterkünften umgerüstet werden. Überprüft werde auch, ob ein Neubau in Betracht komme. "Wir ziehen einen Standort im Gewerbegebiet in Betracht, eine Bauvoranfrage an die Region Hannover ist gestellt", sagte Axel Müller. Ramona Schumann fügte hinzu: "Wir hoffen, dass uns die übergeordnete Behörde hilfreich zur Seite steht." Einiges laufe diesbezüglich sehr zögerlich.

Jörg Laszinski fasste zusammen, dass es aktuell auf die Belegung von Pattenser Sporthallen hinauslaufe. Mit den Schulen und Sportvereinen solle zeitnah ein Gespräch darüber geführt werden, zudem stehe eine Bürgerversammlung an.

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