Fußball im Bezirk: Die Vorschau auf die Spiele am Wochenende
Die große Frage: Übernimmt Bezirksligist TSV Pattensen Sonntag die Tabellenführung?
Foto:Reinhard Kroll
Werden Sonntag gegen 17 Uhr an der Hohen Bünte die Sektkorken knallen oder gibt’s doch nur Selters? Dem Landesligisten SC Hemmingen-Westerfeld würde im letzten Heimspiel der Saison 2025/2026 gegen den 1. FC Wunstorf bei sechs Punkten Vorsprung gegenüber Verfolger STK Eilvese bereits ein Punkt zum erhofften Gewinn der Staffelmeisterschaft reichen. Die SCer werden mit einer gehörigen Portion Frust und ebenso einer gehörigen Portion Motivation auflaufen, denn das verlorene Pokalfinale Pfingstmontag gegen den STK Eilvese (der LeineBlitz berichtete) wird die SCer wie ein Stachel quälen: Erst dieses ebenso merkwürdige wie misteriöse 1:0 für den STK Eilvese, dann das fehlende Glück im Elfmeterschießen – ein wenig viel Negatives auf einmal. Dass die SCer ihr letztes Saisonheimspiel gewinnen wollen, das steht außer Frage. „Das ist unser Ziel“, sagt Mo Kordian aus dem Trainerstab der SCer. „Aber zum Titelgewinn würde uns schonen Punkte reichen. Wir wissen jedoch, dass wir auf einen starken Gegner treffen, der die vergangene vier Spiele gewonnen hat.“ Fehlen werden dem Gastgeber weiter Finn Scharenberg und wahrscheinlich auch der angeschlagene Yannik Kranz.
Spannender könnte ein Krimiautor das Finale der Bezirksliga-Saison des TSV Pattensen nicht schreiben. Nach dem 4:0-Sieg am Mittwochabend beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder II liegt der TSV zwei Spieltage vor Saisonende einen Punkt hinter Spitzenreiter MTV Rehren A/R – und am kommenden Sonntag kommt es in Pattensen nun ausgerechnet zum Duell der beiden Spitzenteams. TSV-Trainer Björn Weihmann weiß natürlich um die Brisanz der Partie, geht aber selbstbewusst in den Vergleich: „Wir sind bereit und auf alles eingestellt. Das Nachholspiel am Mittwoch hat mir noch einmal klar gemacht: Wir sind für genau diese Spiele gemacht. Wir freuen uns auf eine tolle Kulisse und auf ein gutes Spiel.“ Auf Seiten der Pattenser sind pünktlich zum bis dato wichtigsten Spiel der Saison alle Spieler topfit. „Wir müssen wieder als geschlossene Einheit auftreten und fokussiert in die Partie gehen“, sagt Weihmann.
