Fußball-Kreisliga: Die Vorschau auf den 21. Spieltag
Leichte Aufgaben für SC Hemmingen-Westerfeld II und SV Germania Gasdorf
Foto:Reinhard Kroll
Vor keinen Problemen sollte Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld II stehen, wenn er Sonntag den Tabellenvorletzten SG 05 Ronnenberg an der Hohen Bünte erwartet. In Ronnenberg gab es im September den 6:0-Erfolg der SCer, ein ähnliches Ergebnis wäre keine Überraschung. „Alles andere als ein Sieg wäre für mich einen große Enttäuschung“, sagt SC-Trainer Benny Weisschuh. „Aber wir unterschätzen den Gegner nicht, der hat nichts zu verschenken. Ich habe mir die 05er vergangenen Sonntag bei ihrem Spiel in Pattensen angesehen, da ist mir nicht Angst und Bange geworden.“
Auch der Tabellenzweite SV Germania Gasdorf steht Sonntag im Sportpark an der Ohestraße vor keiner Mamutaufgabe. Mit dem Mühlenberger SV stellt sich der Zehnte der Tabelle vor, alles andere als ein ungefährdeter Sieg der Gastgeber müsste als Enttäuschung angesehen werden, oder? „So ist es“, stimmt Rene Türk, Trainer der Germania, zu. Zur Erinnerung.: im Herbst gab es den 8:0-Erfolg der Germania bei den Mühlenbergern. Personell hat Rene Türk keine Nöte, er kann Qualität auf das Spielfeld schicken.
Durch den kampflosen Sieg gestern Abend gegen den SV Ihme-Roloven II (die Gäste sind mangels Personals nicht angetreten, Anm. d. Redaktion) hat der TSV Pattensen II Kräfte gespart und kann somit frisch in die Auswärtspartie am Sonntag beim Tabellenletzten SG Kirchwehren/Lathwehren gehen. Für TSV-Trainer Christof Rosenbaum ist das Spiel gleich mehrfach eine besondere Angelegenheit. Zum einen spielt sein Bruder beim Gegner im Mittelfeld, zum anderen ist Robin Häfker nicht nur Trainerkollege sondern auch Rosenbaum’s ehemaliger Mitspieler. „Die Umstände sind für mich persönlich besonders, keine Frage. Trotzdem sind wir Favorit und haben den Anspruch, das Spiel zu gewinnen. Aber der Respekt ist da, der Gegner hat nichts zu verlieren“, sagt Rosenbaum. Personell sieht es auf Pattenser Seite sehr gut aus. Melvin Görgen ist nach Urlaub wieder da, auch Kapitän Jonah Ebers wieder im Mannschaftstraining. Zudem könnte Adrian Wegener aus dem Bezirksliga-Kader dazu kommen.
Der Koldinger SV steckt aktuell ein wenig in der Krise: Nur ein Punkt aus den drei Spielen nach der Winterpause bedeutet, dass die Saison sportlich gelaufen ist. Jetzt geht es nur noch darum, auf welchem Platz die Spielzeit beendet wird. Der Grund für die unerwartet schlechten Ergebnisse ist einfach: Seit Wochen plagen den KSV große Personalsorgen. Die sind auch vor dem Heimspiel Sonntag gegen den SV Ihme-Roloven größer denn je. Mit Alexander Meeske (Sprunggelenkverletzung), Marlon Rataj (Urlaub), Luca Gehrke (5. gelbe Karte) und Lukas Soczowka (gelb-rot gesperrt) fallen gleich vier Spieler aus, die am Donnerstag im Nachholspiel noch im Kader standen. Und da war die Personaldecke schon sehr dünn. „Wir werden Spieler aus der zweiten Mannschaft dazu holen müssen, ansonsten würden wir keine elf Spieler zusammen bekommen. Das ist alles andere als optimal. Von daher werden wir versuchen, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen. Wir werden dann sehen, was da ei heraus kommt“, sagt KSV-Trainer Petros Pappas.
Die SpVg. Laatzen ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Nach dem Ende der Winterpause holten die Schwarz-Gelben zehn Punkte aus vier Spielen und erzielte dabei satte 16 Tore. Nun kommt mit der SpVg. Hüpede/Oerie eine Mannschaft, die jüngst mit Siegen gegen den SV Weetzen und den Koldinger SV auf sich aufmerksam gemacht hat. „Wir haben einen Lauf und der soll nach Möglichkeit am Sonntag weiter gehen“, sagt Laatzen’s Trainer René Jopek. Mit Benjamin Prosenbauer und Maximilian Mock werden zwei Spieler fehlen, die am Donnerstagabend beim Sieg gegen den Koldinger SV noch in der Startelf standen. „Wir werden wieder personell rotieren, das mussten wir in den vergangenen Wochen eh schon permanent. Das sollte kein Problem darstellen“, sagt Jopek. Für Gäste-Trainer Willi Bergmann eine schierige Aufgabe, zumal er. weiterhin mit Personalsorgen zu kämpfen hat. Nun fällt auch noch Florian Kupsch länger aus. Zurück in den Kade kommt aber Joshua Kimpioka. „Wir fahren zuversichtliche nach Laatzen“, zeigt Bergmann Optimismus. Er selbst wird nicht dabei sein, befindet sich von heute Nachmittag an im Urkaub, wird von Sven Cortnumme vertreten.
Gastgeber für den Tabellenvierten TSV Wennigsen ist Sonntag der BSV Gleidingen. Die Gastgeber haben nach der Winterpause ihre bisherigen drei Spiele gewonnen, dieses Bilanz soll weiter fortgesetzt werden. In Wennigsen holten die BSVer mit dem1:1 einen Punkt, „es war aber für us ein Sieg möglich., wir haben einen Strafstoß nicht zum Siegtor genutzt. Wir brennen auf Revanche.“ Wieder mit von der Partie wird Enrico Herzog sein, er hat seine Sperre abgesessen.
Allgemeiner Anpfiff ist Sonntag um 14 Uhr.
