Blicken erwartungsvoll auf das Spitzenspiel Sonntag gegen den TSV Pattensen II: Tim Brauer, Max Stade, Tom Brandes, Lukjas Löwer (verdeckt) und Vincent Brockmann vom SC Hemmingen-.Westerfeld II.
Foto:Reinhard Kroll
[REGION]
In der Staffel 3 der Kreisliga steht ein Spitzenspiel an: Der Tabellenzweite SC Hemmingen-Westerfeld II empfängt den unmittelbaren unteren Verfolger TSV Pattensen II. Für die Gäste ist bei sieben Punkten Rückstand klar: Nur ein Sieg hilft an der Hohen Bünte weiter. Alles andere würde die letzten jetzt schon schmalen Aufstiegshoffnungen zu Grabe tragen. Anpfiff wird zur ungewohnten Zeit sein: Sonntag, 17.30 Uhr. Zur Erinnerung: In Pattensen besiegten die TSVer die SCer im Spiel des ersten Saisondurchganges 2:1. SC-Trainer Benny Weisschuh treibt allerdings die Personalsituation seiner Mannschaft Sorgenfalten auf die Stirn: Laurin Kraune flog vergangenen Spieltag vom Platz, ist gesperrt. Mit Leo Brauer, Ian Kluw, Julian Toader und Bruno Bruns werden verletzte Spieler nicht zum Einsatz kommen. Leo Brauer hat bisher immerhin 21 Saisontore erzielt, Laurin Kraune kommt auf 16 Treffer.,„Wir werden im Kollektiv auftreten müssen“, sagt Benny Weisschuh. Und warum diese ungewöhnliche Anpfiffzeit um 17.30 Uhr? „Das weiß ich auch nicht“, sagt Benny Weisschuh. „Sonst spielt unsere dritte Mannschaft um diese Uhrzeit, Sonntag aber schon ab zwölf Uhr. Weshalb das so ist, kann ich nicht sagen.“ Die Gäste sind angesichts von sieben Punkten Rückstand auf Platz 1 und 2 quasi zum Siegen verdammt, wenn es noch mit dem Aufstieg klappen soll. Dafür hat sich Trainer Christof Rosenbaum auch schon etwas einfallen lassen. „Wir wissen, wie stark der Gegner ist. Es ist das vermeintlich bestbesetzte Team der Liga. Trotzdem werden wir im taktischen Bereich ein paar Ideen haben. Wir freuen uns auf den Kunstrasenplatz, der uns sicherlich zugute kommen wird“, sagt Rosenbaum. Die Einsätze von Gianluca Grupe und Nico Westphal stehen auf der Kippe, dafür werden wieder drei Spieler aus der U19 den Kader verstärken.
Für den Tabellenführer SV Germania Grasdorf steht am kommenden Spieltag eine vermeintlich lösbare Aufgabe an: Im heimischen Sportpark an der Ohestraße kommt es zum Laatzener Stadtderby gegen den BSV Gleidingen. Die Rollen scheinen klar verteilt. „Der Druck liegt nicht bei uns, sondern beim Gegner“, betont BSV-Trainer Ronny Herzog. „Vielleicht können wir daraus etwas mitnehmen und den Gegner ein wenig ärgern. Wir sind aber eindeutig der Außenseiter.“ Die personelle Situation der Gäste macht die Aufgabe nicht leichter: Mit Ole Lübke und Adel Qasim fehlen gleich zwei Spieler, sie sind gesperrt, nachdem sie am vergangenen Spieltag vorzeitig vom Platz gestellt wurden. Bereits im Hinspiel der laufenden Saison setzte sich Germania Grasdorf souverän 3:0 am Gleidinger Jahnweg durch. Auch diesmal ruhen die Hoffnungen des Tabellenführers vor allem auf seiner starken Offensive. Allen voran Leutrim Ferizi, der mit 28 Saisontreffern als treffsicherster Spieler hervorsticht. Unterstützung erhält er von Marcel Halstenberg, der bereits 18 Tore erzielt hat. Werden die BSVer diese zwei herausragenden Torschützen neutralisieren können? Zusammen kommen Ferizi und Halstenberg damit auf 46 Treffer – und haben somit mehr Tore erzielt als der gesamte BSV Gleidingen, der bislang auf 41 Saisontore kommt. Die spannende Frage bleibt daher: Gelingt es den BSVer, die beiden Top-Torjäger in den Griff zu bekommen, und womöglich für eine Überraschung zu sorgen? Für Rene Türk, Trainer der Germania, ist vermutlich bis zum letzten Saisontag jede Partie ein Drei-Punkte-Spiel, in dem sich die Germania keine Blöße erlauben dürfe. „Derbys haben zwar ihren besonderen Charakter, aber wir brauchen die drei Punkte. Ich persönlich freue mich auf dieses Derby, und ich bin zuversichtlich, dass wir die drei Punkte holen werden.“
Nach den Topspielen gegen den SV Germania Grasdorf und den TSV Pattensen II geht es für die SpVg. Laatzen am Sonntag gegen den SV Ihme-Roloven II. Die Gäste stehen im unteren Mittelfeld der Tabelle, sollten aber mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen. Dementsprechend geht es für beide Teams darum, die Saison bestmöglich zum Ende zu bringen. „Wir haben unsere eigenen Erwartungen bisher übertroffen. Von daher gehen wir jetzt ohne Druck und mit viel Spaß in die letzten Spiele. Natürlich wollen wir vor heimischen Publikum einen Sieg holen“, sagt SpVg-Trainer René Jopek.
Dass der Koldinger SV seit Wochen personell auf dem Zahnfleisch geht, ist kein Geheimnis. Trotzdem sollte es gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten SG Kirchwehren/Lathwehren zu einem Sieg reichen. Alles andere wäre schon eine Enttäuschung. „Der eine oder andere verletzte oder verhinderte Spieler könnte am Sonntag wieder zur Verfügung stehen. Es geht aber vorrangig nur noch darum, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen. Dazu zählt für mich, dass wir den Tabellenletzten zu Hause besiegen“, sagt KSV-Trainer Petros Pappas.
Mit dem punktgleichen Mühlenberger SV erwartet die SpVg. Hüpede/Oerie Sonntag einen Gast, der nicht unbedingt als Favorit auflaufen wird, ganz im Gegenteil: die Kicker um SpVg-Trainer Willi Bergmann stehen in der Pflicht, diese wichtige Begegnung nach Möglichkeit für sich zu entscheiden, oder? „Es müssen die drei Punkte her“, lässt sich Willi Bergmann auf keine Kompromisse ein. „Wir haben danach die Spiele gegen die SG 05 Ronnenberg und die SG Kirchwehren/Lathwehren – ich hoffe, dass die eingespielten Punkte für den Klassenerhalt reichen.“ Allerdings pfeift die Mannschaft personell aus dem letzten Loch. Ob Philipp Eicke Sonntag wieder dabei sein kann, er hat sich vergangenen Spieltag verletzt, ist fraglich. Fehlen wird aus beruflichen Gründen Eric Bergmann.
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