Fußball-Kreisliga: Die Vorschau auf den 26. Spieltag
TSV Pattensen II fordert Tabellenführer SV Germania Grasdorf heraus
Foto:Reinhard Kroll
Weil der TSV Pattensen II praktisch aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden ist, kann er befreit aufspielen – der Erfolgsdruck ist weg. Das zumindest meint René Türk, Trainer des SV Germania Grasdorf. „Es treffen zwei spielstarke Mannschaften aufeinander“, sagt Rene Türk, und erinnert sich noch gut an die erste und bislang einzige Saisonniederlage seiner Mannschaft: das 0:2 im Sportpark an der Ohestraße gegen eben jenen TSV Pattensen II. Für das anstehende Spiel hofft Türk vor allem auf Stabilität in der Defensive und ein geschlossenes Auftreten in der Offensive. Personell muss er keine Abstriche machen, denn ihm steht der komplette Kader wieder zur Verfügung. Somit werden die Germanen an der Schützenallee in Bestbesetzung auflaufen. Für die Gastgeber geht es darum, sich selbst zu beweisen, dass sie mit den beiden Spitzenteams mithalten können. „Wir haben Bock auf das Spiel und wollen Vollgas geben. Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen, unabhängig von der Tabellensituation“, sagt TSV-Trainer Christof Rosenbaum.
Die SpVg. Laatzen kann noch aktiv in das Aufstiegsrennen eingreifen. Sie haben zwar selbst keine Chancen mehr auf den Aufstieg, spielen aber jetzt hintereinander gegen die Top-Teams SC Hemmingen-Westerfeld II und SV Germania Grasdorf. Als Tabellenvierter will die SpVg. entsprechend selbstbewusst auftreten, weiß aber klar um die Außenseiterrrolle. „Wir brauchen einen idealen Tag und Hemmingen darf keinen Sahne-Tag erwischen. Dann ist etwas für uns drin“, sagt SpVg-Trainer René Jopek. Für Benny Weisschuh, Trainer des SC Hemmingen-Westerfeld II, ist der kommende Gegner im positiven Sinn das Überraschungsteam der Rückrunde. „Deshalb wissen wir auch, was Sonntag auf uns zukommt“, unterstreicht der SC-Trainer die Qualitäten der Laatzener. „Aber wir brauchen die Punkte, und werden sie auch anstreben.“ Personell kann Weisschuh allerdings nicht in Bestbesetzung in den Sportpark Auf der Dehne fahren, es werden einige Kicker fehlen: Laurin Kraune ist noch gesperrt, Ian Kluw, Tobias Henkel, Leo Brauer und Iulian Toader angeschlagen. „Wir müssen gewinnen, damit wir eine Woche später gegen den SV Germania Grasdorf weiter die besten Aussichten auf den direkten Bezirksligaaufstieg haben und für dieses Spiel bestens gerüstet sind.“
Der Koldinger SV hat am vergangenen Wochenende mit dem 9:2-Kantersieg gegen die SG Kirchwehren/Lathwehren gezeigt, dass sie nicht zu unrecht im oberen Drittel der Tabelle steht. Nun steht am Sonntag das Auswärtsspiel beim TSV Wennigsen an. Auf dem Kunstrasenplatz ist technisch guter Fußball möglich, das kommt dem KSV sicherlich entgegen. „Wir haben letzten Sonntag nach langer Zeit endlich mal wieder richtig guten Fußball gespielt. Das wollen wir am Sonntag wiederholen“, sagt Trainer Petros Pappas.
